Mit dem Smartphone-Scout zu den Angeboten der Eifel

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„Scoucho - Dein mobiler Entdecker”: Christoph Bach (l.) und Landrat Wolfgang Spelthahn (Mitte) stellten auf der ITB ein neues touristisches Angebot für Smartphone-Nutzer vor, das in der Rureifel eingeführt wird.

Kreis Düren/Berlin. Wer auf der ITB, der weltgrößten Tourismusbörse in Berlin, unter 11.000 Ausstellern aus 180 Ländern wahrgenommen werden will, darf nicht kleinteilig denken.

Das beherzigen die Eifeler Kreise und Kommunen wieder mit Erfolg. Die Messe hatte gerade erst ihre Tore geöffnet, da konnten Landrat Wolfgang Spelthahn und sein Aachener Kollege Helmut Etschenberg schon einen prominenten Gast am gemeinsamen Stand der Eifel und Ardennen begrüßen.

NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger erwies der Delegation aus dem Westen des Landes seine Reverenz. Spelthahn, der auch Vorsitzender der Eifel-Touristik-Agentur NRW ist, überreichte dem Minister einen Eifel-Bildband. Voigtsberger nutzte die Gelegenheit, um sich über die neuesten Entwicklungen und Trends in der Eifel zu informieren. Dabei erfuhr er auch von „Scoucho”.

„Scoucho” ist ein zukunftsweisendes Projekt, das der Kreis Düren mit dem Nörvenicher Unternehmen „Bach + Partner” in der Rureifel einführt. Auf ausgewählten Themenwanderwegen bietet „Scoucho - Dein mobiler Entdecker”, wie es mit vollem Namen heißt, den Nutzern von Smartphones an ausgewählten Orten eine Vielzahl von touristischen Informationen an.

Individuelle Piktogramm-Codes

Wenn Ausflügler am Wegesrand auf ein „Scoucho”-Piktogramm mit dem Rureifel-Logo stoßen, so sind die Infos nicht weit. Die Piktogramme sind nämlich individuelle Codes. Intelligente Handys können sie lesen, wenn die nötige Software aufgespielt wurde. Nach dem Scannen des Codes öffnet sich eine vorbereitete Internetseite mit ortsbezogenen Inhalten.

Das können Texte, Bilder, Audiodateien oder Videos sein. Sie setzen jeden ausgewählten Ort mit den handygerecht aufbereiteten Zusatzinformationen in Szene und bieten einen Mehrwert. Das können auch Hinweise auf weitere touristische Angebote im Umfeld sein, etwa gastronomische.

„Die Basisarbeit ist geleistet; nun können wir inhaltlich weitere Regionen einbeziehen”, nahm Bach auf der ITB die gesamte Eifel und das Indeland als Aktionsfeld in den Blick. Da das Smartphone das einfache Mobiltelefon schon in den nächsten Jahren verdrängen soll, werden immer mehr Ausflügler von dem Scoutdienst profitieren können. Wolfgang Spelthahn sieht darin auch Wirtschaftförderung: „Wir verknüpfen unsere Attraktionen und weisen die Besucher auch auf die vielfältigen touristischen Angebote und Dienstleistungen hin. Dadurch wird unsere Wirtschaft nachhaltig gestärkt.”
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