Mindestlohn: Im Zweifel an die Hotline wenden

Von: sj
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Kreis Düren. „Viele Stürme finden im Wasserglas statt“, weist Ralf Woelk, Geschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) NRW Süd-West, die Kritik am vermeintlichen „Bürokratiemonster“ Mindestlohn zurück.

Im Gespräch mit unserer Zeitung hatten mehrere Unternehmer und Arbeitgeber den bürokratischen Mehraufwand beispielsweise bei der Arbeitszeiterfassung kritisiert. Eine solche Dokumentation und Erfassung sei auch bisher Grundlage einer Buchführung, findet Woelk. Er befürchtet allerdings, dass gerade Minijobber künftig noch genauer auf ihre Abrechnung achten sollten. „Diese Gruppe wurde bislang schon veräppelt und darf sich nicht ausbeuten lassen“, sagte Woelk unserer Zeitung.

Tricks von Arbeitgebern, den Mindestlohn zu umgehen, könnten beispielsweise Stundenzettel sein, auf denen weniger Stunden aufgelistet sind als der Minijobber tatsächlich geleistet hat. „So etwas sollte niemand unterschreiben“, rät Woelk jedem Beschäftigen, der seinen Mindestlohn nicht erhält, sich an die DGB Hotline unter der Telefonnummer 0391/4088003 zu wenden.

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