Kreis Düren/Berlin - Mindestens 200 neue Hotelzimmer im Kreis Düren

Mindestens 200 neue Hotelzimmer im Kreis Düren

Von: inla
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Tourismuspotenziale hervorgehoben: Landrat Wolfgang Spelthahn auf der ITB in Berlin. Foto: inla

Kreis Düren/Berlin. Der Kreis Düren wird bei Touristen immer beliebter. Seit 2012 hat sich die Zahl der Übernachtungen in Hotels mit mehr als zehn Betten nahezu verdoppelt. Während vor vier Jahren knapp 300.000 Übernachtungen gezählt wurden, waren es im vergangenen Jahr mehr als 572.000.

Wenn es nach Wolfgang Spelthahn geht, werden die Zahlen weiter steigen. „Der Kreis Düren hat viel Potenzial“, sagte der Landrat auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin. Die bisherigen Investitionen in die touristische Infrastruktur hätten sich ausgezahlt.

So gebe es seit 2012 ein Rad-Knotenpunktsystem, seit 2015 einen Mountainbikepark in der Gemeinde Hürtgenwald sowie diverse Freizeitangebote rund um den Indemann, der als Wahrzeichen des Indelandes gilt. Dieses im Nordkreis gelegene Gebiet und der nördliche Kreis Düren selbst haben mit Blick auf das touristische Inte-resse deutlich zugelegt. Die Zahlen haben sich von 2012 (93.000) bis 2016 (175.000) ebenso fast verdoppelt. Jülich hat dabei besonders zugelegt: Innerhalb der vergangenen vier Jahre versechsfachte sich die Zahl von knapp 12 400 auf 75.000. „Die Nachfrage im Nordkreis steigt stetig“, sagte der Landrat.

Und es wird weiter investiert. In den nächsten Jahren werden im Kreis mindestens 200 neue Hotelzimmer Gäste aufnehmen können. Allein 120 Zimmer wird das Dorint-Hotel im Dürener Bismarck-Quartier aufweisen, wie Dorint-Geschäftsführer Olaf Mertens sagte. Zudem entstehen auf dem Grundstück der ehemaligen Stadthalle ein Kongresszentrum, moderne Wohnungen und Dienstleistungsräume. Aber auch das Gut Alte Burg in Jülich-Altenburg wird seine Kapazitäten erweitern, wie Geschäftsführer Thomas Schmidt sagte. Drei Millionen Euro werden investiert, um neben den acht bestehenden 37 weitere Zimmer, fünf Familienzimmer, eine Suite und ein rollstuhlgerechtes Doppelzimmer zu schaffen.

Eine ähnliche Anzahl entsteht auf der Burg Obbendorf in Niederzier-Hambach. Die Eigentümerfamilie will rund 1,5 Millionen Euro in die Hand nehmen.

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