Mehr Besucher im Freizeitbad Monte Mare

Von: Jörg Abels
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Sehen das Monte Mare Kreuzau mit den angestrebten Verbesserungen im Umfang von rund 200000 Euro auf einem guten Weg: Landrat Wolfgang Spelthahn, Heidi Butz (l.), Geschäftsführerin der kreiseigenen Freizeitbad Kreuzau GmbH, und Betriebsleiterin Bettina Hüls. Foto: Abels

Kreuzau/Kreis Düren. Das neue Südsee-Flair im Kreuzauer Freizeitbad scheint die erhoffte Wirkung nicht zu verfehlen. Trotz branchenweit rückläufiger Besucherzahlen ist der Zuspruch im Monte Mare Kreuzau - wie die frühere „Rurwelle” jetzt heißt - deutlich gestiegen.

Das teilt der neue Betreiber mit. Allein im Juli passierten knapp 23.500 Gäste die Kasse im Badbereich (inklusive Textilwellness), knapp über 1300 schwitzten in der Sauna. „Damit lagen die Besucherzahlen im Saunabereich mehr als 50 Prozent und im Freizeitbad mehr als 30 Prozent über denen des Vorjahres”, freut sich Marketingleiter Jörg Zimmer, dass der mit der Einbindung von Monte Mare im Februar erwartete Aufschwung Gestalt annimmt.

Er geht davon aus, dass das anvisierte Jahresziel von 180.000 Gästen im Badbereich (2008 waren es 170.000 Besucher) erreicht wird und die für den Bereich der Sauna prognostizierte Zahl von 20.000 Besuchern sogar noch übertroffen wird. Das wäre eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr, in dem nur 16000 Saunagäste gezählt wurden, von mehr als 25 Prozent.

Inwieweit damit das Betriebskostendefizit des kreiseigenen Freizeitbades (2008: rund 800.000 Euro) schon im laufenden Jahr reduziert werden kann, wollte Zimmer auf Nachfrage nicht kommentieren. „Wir freuen uns jetzt erst einmal über die guten Zahlen”, abgerechnet werde am Ende des Jahres. Langfristig sieht die Monte-Mare-Geschäftsführung das Potenzial in Kreuzau sogar bei 30.000 Saunagästen jährlich.

„Der neue Partner hat sich schon bewährt”, kommentierte Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU), von der Opposition angesichts des Millionendefizits der „Rurwelle” scharf attackiert, am Mittwoch die positiven Zahlen. „Wir sind auf einem guten Weg und mit den Veränderungen im Saunabereich für die nächste Saison sehr gut gerüstet.”

Spelthahn verwies auf die vom Aufsichtsrat Ende April beschlossenen Umbaumaßnahmen, die mittlerweile kurz vor dem Abschluss stehen und nach Einschätzung der Betriebsleitung den aktuell sehr positiven Trend noch verstärken werden. „Mit einem überschaubaren Budget von 190.000 Euro konnten etliche Maßnahmen umgesetzt und das Angebot erheblich verbessert werden”, betont Jörg Zimmer.

Anstelle der altgedienten Pflanzenwedel sorgen jetzt riesige Palmen für karibisches Flair, exotische Stand-Wandgemälde ersetzen die nüchtern-funktionalen Kachelwände und die kargen Liegestühle wurden durch Polsterliegen ersetzt.

Noch nicht fertig ist die Kaminlounge mit Afrika-Ambiente im Ruhebereich. Und auch der Umzug der Gastronomie ist noch nicht vollzogen. „Wir gehen aber davon aus, dass die Arbeiten in der zweiten Augusthälfte abgeschlossen sein werden”, kündigte Zimmer an.
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