Macherey: „Jagd ist Gottesdienst”

Von: bel
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Kreis Düren. Auf dem Hof von Burg Nideggen drängten sich die Gottesdienstbesucher zur Hubertusmesse.

Gekommen waren hunderte Jägerinnen und Jäger, einige mit Jagdfalken und Hunden, aber auch Menschen, die sich den Gottesdienst unter freiem Himmel auf dem Boden des mittelalterlichen Rittersaals bei strahlendem Sonnenschein nicht entgehen lassen wollten.

Wie in allen Jahren davor spielte das „Bläserkorps der Kreisjägerschaft Düren”, dieses Mal unter der Leitung von Andy Büchel, bekannte Lieder wie „Lobe den Herren” oder „Großer Gott, wir loben dich” neben etwas moderneren Liedern wie „Wenn das Brot, das wir teilen”.

Zelebrant war zum neunten Mal Pfarrer Helmut Macherey, der auf seine unnachahmlich humorvolle Weise den Menschen im Burgviereck erklärte, dass sie Steuern zahlen müssen. „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist”, zitierte er die entsprechende Stelle im Neuen Testament. Die Jäger erinnerte er daran, dass sie eine wichtige Aufgabe haben, nämlich Gottes Schöpfung zu hegen und zu pflegen. „Jagd ist Gottesdienst”, rief er den Gottesdienstbesuchern zu.

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