Kreis Düren - Lotsenstelle soll Jugendlichen Berufseinstieg erleichtern

Lotsenstelle soll Jugendlichen Berufseinstieg erleichtern

Von: ja
Letzte Aktualisierung:

Kreis Düren. Die jüngste Sitzung des Kreisjugendhilfeausschusses fand in den Räumen des Sozialwerkes Dürener Christen statt.

Die Ausschussmitglieder informierten sich über das mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds in Höhe von 400.000 Euro und durch einen Eigenanteil des Kreises Düren in Höhe von 100.000 Euro finanzierte Projekt „Jugend stärken: Aktiv in der Region”. Das Projekt wird im Nordkreis vom Kreisjugendamt und vom Sozialwerk Dürener Christen in Kooperation durchgeführt.

Ziel ist es, Jugendliche beim Übergang ins Berufsleben besser zu erreichen, Angebote zu erfassen und Strukturen zu vernetzen. In Form einer offenen Beratungsstelle für junge Menschen wird eine Lotsenstelle geschaffen, die ihre Arbeit schwerpunktmäßig in Jülich, Aldenhoven, Linnich und Titz aufnehmen wird. Sie soll nicht nur Ansprechpartner für Schüler sein, sondern auch für Eltern und Lehrer.

„Wir sind optimistisch, dass dieses Angebot nicht nur viele Jugendliche in der Region erreicht, sondern im Bedarfsfall auch eine wirkliche Hilfe bietet”, ist der Ausschussvorsitzende Heinz-Peter Braumüller (CDU) vom Erfolg des Projektes überzeugt.

Förderplan fortgeschrieben

In einem weiteren Beratungspunkt beschloss der Ausschuss die Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans für den Kreis Düren. Dieser stellt ein Abbild der kinder- und jugendpolitischen Infrastruktur im Einzugsgebiet des Kreisjugendamtes dar.

Der Plan unterstützt und sichert die Arbeit der hauptamtlichen Fachkräfte sowie ehrenamtlich Tätigen und bildet die Grundlage für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Jugendarbeit. Sowohl die Kinder- und Jugendarbeit, die offene und mobile Kinder- und Jugendarbeit, die Jugendsozialarbeit als auch der erzieherische Kinder- und Jugendschutz finden dabei Berücksichtigung.

„Die jetzt verabschiedete zweite Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans gibt den Trägern Planungssicherheit bis ins Jahr 2014 und trägt wesentlich zur Qualitätssicherung der Kinder- und Jugendarbeit bei”, freut sich Heinz-Peter Braumüller über die einstimmige Beschlussfassung im Ausschuss.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert