Lebensretter: „Uns sterben die Bäder weg”

Von: niko
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Kreis Düren. Die Rettungsschwimmer sorgen für die nötige Sicherheit rund um das Element Wasser. 3000 ehrenamtliche Mitglieder des DLRG-Bezirks Kreis Düren sind aktuell im Einsatz.

Ihre Disziplin verbindet sportliche Höchstleistungen und humanitäre Hilfe. Im vergangenen Jahr leisteten 100 ausgebildete Wachgänger und 50 Bootsführer über 11.130 Wachstunden am Blausteinsee, den Badeseen in Düren und Echtz, in Obermaubach, Heimbach und am Barmener See. 89 Helfer waren im Katastrophenschutz aktiv.

Dabei zeichneten sich 18 Gruppen- und sieben Zugführer für die Gefahrenabwehr Wasser verantwortlich. Sie waren 210 Stunden im Einsatz, und die notwendigen Übungen dafür schlugen mit 329 Stunden zu Buche. „Diese Leistungen wären nicht möglich, wenn die Mitglieder nicht so engagiert wären”, bedankte sich Bezirksleiter Franz-Josef Breuer bei der Bezirksratsversammlung in der Birkesdorfer Festhalle bei allen Aktiven.

Auch verlief die Schwimmausbildung im vergangenen Jahr sehr erfolgreich. Von der Nichtschwimmerausbildung über Seepferdchen, Jugendschwimmabzeichen bis hin zum Rettungsschwimmerabzeichen in Gold reichte die Bandbreite der erworbenen Auszeichnungen. „Blickt man auf unsere Warteliste, ist der Bedarf bei den Nichtschwimmern ungebrochen hoch. Doch leider sterben uns die Bäder weg und die verfügbaren Hallenbadezeiten sind begrenzt”, bedauerte Franz-Josef Breuer.

Weiterhin wird auf Kreisebene der Kindergartentag in den Vorschulklassen abgehalten, und es erfolgt die Einbindung der 22 Jugendlichen des Jugend-Einsatz-Teams in die tägliche Arbeit. Die Bezirksratsversammlung verabschiedete den neuen Haushaltsplan und investiert gut 100.000 Euro in den Wasserrettungsdienst der Region, unter anderem in ein neues Bootsgruppenfahrzeug. Lediglich der Motor muss noch warten, da hierfür die notwendigen Mittel noch nicht zur Verfügung stehen.

Eine besondere Ehre erfuhren Landrat Wolfgang Spelthahn, Einsatzleiter Klaus Milcher, der Beauftragte des Katastrophenschutzes Dr. Günter Wrobel und die Justiziarin im Landesverband, Rechtsanwältin Renate Roos, durch den Vorstand. Sie erhielten für über sechs Jahre Tätigkeit für die Lebensrettung das Verdienstabzeichen in Bronze.
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