Lars Vogt verzaubert das Publikum in der Christuskirche

Von: kin
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Zurück in der alten Heimat: Pianist Lars Vogt begeisterte in der Christuskirche mit einem Konzert zu Gunsten der Hospizbewegung Düren-Jülich. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Für die Menschen in der ausverkauften Christuskirche wird der Konzertabend mit Lars Vogt wohl ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Zu Gunsten der Hospizbewegung Düren-Jülich spielte der aus Düren stammende Pianist Johann Sebastian Bachs berühmte „Goldberg-Variationen“ und verzauberte sein Publikum.

„Ich bin regelrecht gerührt“, so Dr. Martin Franke, Vorsitzender der Hospizbewegung, bei seiner Begrüßung. „Es ist für uns eine große Ehre und Freude, dass Lars Vogt heute hier für uns spielt.“

Die Hospizbewegung, so Frank weiter, wolle die Themen Tod und Sterben in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. „Für uns gehört der Tod genau so zum Leben wie die Geburt.“ Gerda Graf, stellvertretende Vorsitzende der Hospizbewegung ergänzt: „Der Kreis Düren ist eine soziale, fürsorgende Einheit. Das sieht man auch an unserer Hospizbewegung. Und er ist auch eine kulturelle Einheit. Das zeigt das Konzert heute Abend.“

Großartiger Künstler

Lars Vogt, im Augenblick „Artist of Residence“ des Züricher Kammerorchester, begeisterte in der Christuskirche mit einer ganz eigenen Interpretation der „Goldberg-Variationen“, die für Pianist und Publikum gleichsam anstrengend war und allerhöchste Konzentration verlangte. Rund 75 Minuten dauerte das anspruchsvolle Werk, das ohne Zweifel der Mittelpunkt eines großartigen Klavierabends war.

75 spannende und intensive Minuten, in denen es Lars Vogt auf sehr eindrucksvolle Weise gelungen ist, den Spannungsbogen aufrecht zu halten. 75 Minuten, die keine Sekunde langweilig waren und sich immer auf musikalisch allerhöchstem Niveau bewegten. Manchmal leise, zart und sanft, dann wieder äußerst virtuos, energisch und kraftvoll, manchmal langsam, dann wieder ziemlich schnell, waren die 30 „Goldberg-Variationen“ zeigten sie zudem die gesamte Virtuosität und Musikalität von Lars Vogt.

„Das war ein ganz wunderbarer Abend“, so Konzertbesucherin Eleonore Krings. „Toll, dass diese Stadt solche Künstler hervorgebracht hat. Und noch toller, dass Lars Vogt seine Wurzeln nicht vergessen hat und immer noch in Düren auftritt.“

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