Kreis Düren - Landwirte sehen Zwischenfruchtanbau als Beitrag zum Umweltschutz

Landwirte sehen Zwischenfruchtanbau als Beitrag zum Umweltschutz

Letzte Aktualisierung:

Kreis Düren. Warum blühen die Felder mitten im Winter gelb und lila? Zurzeit blüht der Senf gelb und vor kurzem die Phacelia lilafarben.

„Zwischenfrüchte sind wichtig für den Acker. Ölrettich kann zum Beispiel bis zu 140 Kilogramm Stickstoff pro Hektar in Form von Nitrat wie ein Schwamm aufsaugen“, erklärt Erich Gussen, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Düren. „Zwischenfrüchte wirken sich positiv auf den Humusgehalt aus. Im Herbst stehen die Flächen zudem in voller Blüte und bieten Schutz und Futter für Wildtiere“, sagt der Vorsitzende.

Mit Zwischenfrüchten könne man auf Hanglagen auch verhindern, dass die humusreiche obere Bodenschicht abgespült würde. In diesem Jahr würden mehr als 135.000 Hektar bestellt. Hinzu kämen noch Zwischenfrüchte, die gezielt im Rahmen von Wasserkooperationen angebaut werden.

Die meisten Zwischenfrüchte sind nicht winterhart. Daher frieren sie bei Minusgraden ab und bilden eine grüne, schützende Mulchauflage, die auf dem Feld verbleibt. Erst im Frühjahr werden die Pflanzenreste eingearbeitet und damit steht der gespeicherte Stickstoff wieder für Zuckerrüben, Getreide und Mais zur Verfügung.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert