Kunst zwischen Nideggens Toren

Von: Bruno Elberfeld
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Knapp 60 Stände boten den Besuchern des Nideggener Frühlingsfestes eine bunte Palette meist selbst gemachter Produkte an. So zum Beispiel aus buntem Bast geflochtene Taschen, Körbe und Skulpturen. Foto: bel

Nideggen. Auch dieses Jahr hatten die Macher des Frühlingsfestes „Zwischen den Toren“ in Nideggen keinen guten Draht zum Wettergott. Eine Woche vor Ostern, ganz knapp vor Frühlingsbeginn, mussten Blumen, Tiere und Menschen leider immer noch frösteln.

Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Die zahlreichen Besucher hielten den Temperaturen knapp über Null heldenhaft stand.

Knapp 60 Stände boten den Besuchern des Nideggener Frühlingsfestes eine bunte Palette meist selbst gemachter Produkte an. Darunter viele Dinge, mit denen sich Menschen in Haus und Garten umgeben: Blumen, Blumengestecke und Gebinde, künstliche Blumen, Blumen aus Keramik und anderen Materialien.

Tierisches konnte man – abgesehen von den Hunden, die ihre Herrchen und Frauchen Gassi führten – in Holz, Stoff, Keramik und Metall begutachten. Ein Stand präsentierte exotische Tiere aus Indonesien, aus verschiedenen Hölzern kunstvoll gearbeitet. Schmuckstände hielten für den Herrn und für die Dame die passenden Geschenke zu Ostern bereit.

In unmittelbarer Nähe der Stadtmauer blies ein Mann ein Büffelhorn, um Gäste anzulocken. Pfeil und Bogen, Messer aus vielen Epochen, vielen Regionen und Ländern in allen Größen erzählten Geschichten von Jagd und Essenszubereitung. Der erst kürzlich gewählte neue Vorsitzende der Geschäftsgemeinschaft Nideggen (GGN), Thomas Hermanns, möchte etwas bewirken in seiner Stadt. „Mit den Festen und Märkten möchte ich Nideggen eine solche Identität verschaffen, dass dieses kleine Städtchen zu einem großen Anziehungspunkt wird“, betonte er. Dazu brauche er natürlich die Mitarbeit aller in der GGN. Mit dem Frühlingsfest, das immer stärker auf Kunsthandwerk setzt, ist der erste Schritt dazu getan.

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