Kunst von Linnich bis Heimbach genießen

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Kreis Düren. „Wir haben dank großen Engagements eine lebhafte Museumslandschaft im Kreis Düren, die nicht gerade typisch für den ländlichen Raum ist.” Landrat Wolfgang Spelthahn freut sich, dass anlässlich des internationalen Museumstags am Sonntag, 16. Mai, nicht weniger als elf Institutionen bei freiem Eintritt ihre Pforten für Besucher öffnen und damit die Chance nutzen, ihre Ausstellungen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Um die Fahrt zwischen Linnich und Heimbach, Rödingen und Langerwehe möglichst stressfrei zu gestalten, bieten Dürener Kreisbahn und Rurtalbahn auch in diesem Jahr allen Kunstinteressierten bei Vorlage des nebenstehenden Coupons kostenlose Fahrten an; ein Angebot, dass im vergangenen Jahr immerhin rund 4500 Bürger nutzten, wie DKB-Geschäftsführer Bernd Böhnke betonte. Gleichzeitig freut er sich, dass sein Haus erstmals auch mit einem eigenen Blick in die Geschichte vertreten ist. Im Heimbacher Bahnhof lädt die DKB am 16. Mai zu einer Zeitreise in ihre 100-jährige Geschichte ein.

Erstmals ist neben der Kunstakademie Heimbach, die neben Führungen auch eine Vorabbesichtigung ihrer am 30. Mai beginnenden Ausstellung zur künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Werk des Jülicher Landschaftsmalers Johann Wilhelm Schirmer anbietet, auch das erst im vergangenen September eröffnete LVR-Kulturhaus „Landsynagoge Rödingen” mit von der Partie. Angeboten werden dort Führungen für Erwachsene und Kinder sowie ein Dorfrundgang zu jüdischen Orten in einem christlich geprägten Dorf. Noch gar nicht wiedereröffnet, aber trotzdem wieder mit im Boot sitzt das Leopold-Hoesch-Museum in Düren, das an fünf Stationen im Umfeld unter dem Motto „Moment statt Monument” verschiedene Kunstaktionen offeriert, die in einer künstlersichen Verbindung zwischen Hoesch- und Papiermuseum gipfeln sollen.

Im Heimbacher Wasser-Info-Zenrum wird am Museumstag eine historische Waschmaschinen-Sammlung eingeweiht, im Nideggener Burgenmuseum drehen sich die Aktionen rund um mittelalterliche Brett- und Aktionsspiele, das Aldenhovener Glück-Auf-Museum bietet neben Führungen auch Einblicke in die Steinkohlen- und Braunkohlengeschichte an und in Vossenack bietet das Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden” Einblicke in die Zeitgeschichte, inklusive einer Öffnung des Sanitätsbunkers in Simonskall.

Nicht fehlen dürfen beim Internationalen Museumstag das Glasmalerie-Museum in Linnich, das Langerweher Töpfereimuseum und das Museum Zitadelle in Jülich, das Führungen durch die Sonderausstellung und die Festung anbietet. Mitmachaktionen stehen in Jülich, aber auch in Langerwehe auf dem Programm. Aber im Töpfereimuseum kann nicht nur selbst getöpfert werden, auch die Eröffnung der Gangart-Ausstellung „Oasen” mit Fotografien und Skulpturen von Urban Stark. wird eröffnet.

Mit dem 2. Linnicher Glasmarkt auf dem Museumsvorplatz, einem Konzert der Gruppe „Pura Creme” auf Glasinstrumenten (Eintritt: 10 Euro) und einer Führung durch das Haus, inklusive der neuen Sonderausstellung, wartet das Glasmalerei-Museum auf .
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