Kreis Düren - Kreissportbund: Gemeinsame Konzepte sind das Ziel

Kreissportbund: Gemeinsame Konzepte sind das Ziel

Von: Axel Keldenich
Letzte Aktualisierung:

Kreis Düren. In einer gründlichen Analyse hat der Kreissportbund die kommunale Förderung der Sportvereine im Kreis untersucht. Die Ergebnisse sind in einem 29 Seiten starken Papier zusammengefasst, das den Mitgliedern bei einer außerordentlichen Sitzung vorlag.

Grundlage ist die Untersuchung dessen, wie die einzelnen Kommunen die Pauschale einsetzen, die das Land zweckgebunden zur Unterstützung der sportlichen Aktivitäten im Ort zahlt.

Zu diesem Thema hatte der Kreissportbund einen Fragebogen an alle 15 Städte und Gemeinden ausgegeben, der auch von allen Befragten beantwortet wurde. Bei zwölf Kommunen ging es dabei um die Mindestförderung in Höhe von 40.000 Euro, lediglich die Städte Düren und Jülich sowie Kreuzau erhielten mehr Geld vom Land.

Obwohl vier Kommunen keine dezidierten Aussagen zur genauen Verwendung machten, gehen die Verantwortlichen beim Sportbund davon aus, dass die Verwendung im Kreis überwiegend zweckgebunden erfolgt. Ein positives Beispiel dafür ist es, wenn Geld aus diesem Topf dafür verwendet wird, dass Sportstätten nicht mehr in den Ferien geschlossen werden müssen. Allerdings stießen die Analysten auch darauf, dass in einer Kommune die Kosten für die Eintreibung bestimmter Gebühren höher sind als die Gebühren selbst.

Die Modernisierung

Wo der Kreissportbund Anregungen und Kritik vorzutragen hat, wird er sich in absehbarer Zeit mit den betroffenen Kommunen in Verbindung setzen, um gemeinsam Handlungskonzepte zur Verbesserung der Sportförderung zu erarbeiten. Die ursprüngliche Idee, anhand der Ergebnisse die „sportfreundlichste Kommune im Kreis“ auszuzeichnen, wurde verworfen, weil sich herausstellte, dass die Rahmenbedingungen zu unterschiedlich sind.

Ein weiteres Thema war die Modernisierung der Westkampfbahn in Düren zu einer Sportstätte, auf der unter anderem Fußballspiele in einer Klasse oberhalb der Mittelrheinliga ausgetragen werden könnten. Dazu erhielten die Mitglieder eine Aufstellung der veranschlagten Kosten für die Modernisierung der einzelnen Plätze, die auf Gesamtkosten von 1.680.000 Euro kommt.

Zur Finanzierung tragen die SG GFC Düren 99 und die Eigentümer der Westkampfbahn 320.000 Euro sowie die Stadt Düren 680.000 Euro bei. Die restlichen 680.000 Euro deckt ein Zuschuss der Sparkasse durch den Abschluss eines zweckgebundenen Sponsoring-Vertrages mit dem Kreissportbund.

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