Kreispartnerschaft Düren/Mytischi: Bundespräsident Wulff als Pate

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Unter den Augen von Bundespräsident Christian Wulff (r.) und im Beisein von Lothar de Maizière (hinten, 2.v.l.) besiegelten Landrat Wolfgang Spelthahn und sein Kollege Viktor Azarov im Berliner Schloss Bellvue offiziell die Kreispartnerschaft Düren/Mytischi. Foto: Deutsch-Russisches Forum

Kreis Düren/Berlin. Die Partnerschaft zwischen dem Kreis Düren und dem russischen Kommunalkreis Mytischi bei Moskau ist jetzt offiziell besiegelt. Einen festlicheren Rahmen als einen Empfang beim Bundespräsidenten Christian Wulff im Berliner Schloss Bellevue hätte es dafür nicht geben können.

Und prominentere Paten als den Bundespräsidenten persönlich sowie den Ersten Stellvertretenden Russischen Ministerpräsidenten Viktor Subkow wohl auch kaum. „Das war ein einmaliges Erlebnis”, schwärmte Landrat Wolfgang Spelthahn unmittelbar nach Unterzeichnung der Urkunde.

Vor den Augen von rund 300 geladenen Gästen aus der deutschen und russischen Politik hatten er und Viktor Azarov, der Leiter des Kommunalkreises Mytischi, das Partnerschaftsdokument unterzeichnet. Erste Gratulanten waren der Bundespräsident undder Stellvertreter des russischen Präsidenten, der eigens für die Feierstunde von Moskau nach Berlin geflogen war. Im Rahmen des Empfangs in Berlin wurden zwei weitere deutsch-russische Partnerschaften auf Städte- und Kreisebene besiegelt. Davon gibt es bundesweit weniger als 100.

„Viktor Azarov und ich sind beide sehr stolz, dass wir das Dokument nach relativ kurzer Vorlaufzeit in einem solch würdigen Rahmen unterzeichnet haben und den Vertrag nun mit Leben füllen können”, fasste Landrat Spelthahn die Stimmung nach dem Festakt im Schloss Bellevue auch im Namen seines russischen Kollegen zusammen. „Wir werden schon bald mit dem Schüleraustausch beginnen, denn wir sind uns einig, dass man vor allem die jungen Menschen miteinander ins Gespräch bringen muss, wenn man eine gute Zukunft gestalten will”, sprach der Landrat von Versöhnung durch Begegnung. Zudem stehen der kulturelle Austausch und Wirtschaftsbeziehungen ganz oben auf der gemeinsamen Agenda.

Am Donnerstag reisten die neuen Partner von Berlin nach Rothenburg ob der Tauber. Dort fand das erste deutsch-russische Forum statt.
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