Kreisliga A: Viktoria Arnoldsweiler zieht zweite Mannschaft zurück

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Arnoldsweiler. Fußball-Mittelrheinligist Viktoria Arnoldsweiler hat seine zweite Mannschaft aus personellen Gründen mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb der Kreisliga A Düren zurückgezogen.

Dies bestätigte der Vereinsvorsitzende Josef Möthrath nach einem längerem Gespräch zwischen den Spielern der zweiten und dritten Mannschaft und der sportlichen Leitung am Dienstagabend.

Dritter Absteiger

Bereits am vergangenen Samstag musste die Viktoria ihr Meisterschaftsspiel mangels ausreichender Spieler absagen, das endgültige Aus kam daher nicht überraschend. Die bisher ausgetragenen Partien der „Kleeblätter“-Reserve werden aus der Wertung genommen, die Viktoria ist damit nach dem FC Bourheim und der SG Binsfeld bereits der dritte Absteiger aus der Kreisliga A.

Das heißt aber noch nicht, dass Rhenania Lohn und der FC Rurdorf nicht mehr um den sportlichen Klassenerhalt bangen müssen. „Die Zahl der Absteiger hängt mit dem Auf- und Abstieg in und aus der Bezirksliga zusammen“, erklärt der Spielausschussvorsitzende des Fußballkreises Düren, Horst Bruns. Im schlimmsten Fall könnte es noch zwei weitere Teams aus der A-Liga treffen.

Gegenüber unserer Zeitung bedauerte Josef Möthrath den Schritt, der aber aus Gründen der sportlichen Fairness unvermeidbar gewesen sei. Er sprach von einem „klassischen Eigentor“, das der Verein in dieser Saison geschossen habe. Zur Erinnerung. Sportlich hatte sich die Viktoria-Reserve in der vergangenen Saison für eine weitere Spielzeit in der Bezirksliga qualifiziert. Auf Drängen einzelner Spieler, von denen aber längst niemand mehr dem Verein angehört, trat der Verein freiwillig den Gang in die A-Liga an.

Den Anfang vom Ende macht Möthrath am kurzfristigen Wechsel des Torhüters Ende Dezember zu Sportfreunde Düren fest. Mit dem Rückhalt des Teams sei auch der Zusammenhalt in der Truppe verloren gegangen, die Trainingsintensität habe spürbar nachgelassen. So mancher Spieler aber hätte auch sich und seine Möglichkeiten überschätzt. Anspruch und Trainingswirklichkeit passten immer weniger zusammen. Dazu kam großes Verletzungspech.

B-Liga als Auffangbecken

Die Saison zu Ende zu spielen in der Hoffnung, dass hin und wieder Spieler aus der Mittelrhein-Elf zur Verfügung stehen würden, dann aber wieder Akteure aus der „Dritten“ aushelfen müssten, war für den Vorstand keine Option. Die Spieler der „Zweiten“, die wollen, können die Saison nun in der Kreisliga B in der dritten Mannschaft der Viktoria zu Ende spielen. „Unser Ziel war es immer und wird es immer bleiben, allen Jungs, die bei uns spielen wollen, eine Plattform zu bieten“, kündigte Möthrath an.

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