Jülich/Düren - Kreisliga A: Der Spitzenreiter steckt sich den Aufstieg als Ziel

Kreisliga A: Der Spitzenreiter steckt sich den Aufstieg als Ziel

Von: hfs.
Letzte Aktualisierung:
13874990.jpg
Seit 20 Jahren ist Michael Servos als Trainer im Geschäft. Am Ende der Serie hört er nach seiner zweiten Saison beim FC Düren 77 auf. Foto: hfs.

Jülich/Düren. Mit dem Verein für Volks- und Jugendgespiele 1902 Winden steht keine Überraschungs-Mannschaft auf Platz 1 der Kreisliga A. Der VfV wurde vor der Saison von allen Trainer als Mitfavorit auf die Meisterschaft genannt. Und diesem Nimbus wurden die Schützlinge von Trainer Bastian Neumann gerecht.

Im Soll, so bekräftigt es Trainer Michael Servos, liegt auch FC Düren 77. Zurzeit auf Platz 13, schweben diesem vor, in den drei noch ausstehenden Nachholspielen sieben Punkte zu holen.

FC Düren 77: In der zweiten Saison trainiert Michael Servos die Dürener Mannschaft. Aber nach der Saison ist Schluss. „Ich werde eine Pause machen, die letzten 20 Jahre, in denen ich als Trainer tätig bin, die haben mächtig geschlaucht“, hebt der 43-Jährige hervor. Immer im Schichtdienst tätig, seien es vor allen Dingen die Trainings- und Spielzeiten, die es erforderlich machten, Beruf und Sport im Einklang zu bringen. „Das ist nicht immer einfach, manchmal sehr schwierig“, begründet er seine Auszeit nach der Saison.

Zuvor gelte es allerdings, mit dem FC in der Tabelle nach oben zu klettern. „Spielerisch sind wir dazu absolut in der Lage. Meine Jungs können Fußball spielen“, bekräftigt Servos, dem besonders daran gelegen ist, in der Rückrunde individuelle Fehler, von denen zu viele in der Hinrunde gemacht wurden, abzustellen. „Oft dauert die Entscheidungsfindung bei der einen oder anderen Aktion zu lange, dann fehlt es wieder an der notwendigen Konzentration, was eine noch bessere Torausbeute verhindert“, zählt der FC-Übungsleiter auf, was sich ändern soll und muss.

Wenn er auf den Verlauf der Hinrunde blickt – fünf Siegen stehen zwei Unentschieden und sechs Niederlagen gegenüber –, ist er aber nicht unzufrieden. „Meine Spieler haben versucht, das Beste aus ihren Möglichkeiten zu machen. Das ist gelungen“, stellt er ein seinen Akteuren ein gutes Zeugnis aus, nimmt das 1:3 zu Hause gegen den SV Kelz allerdings ausdrücklich heraus. „Das war ein Tiefpunkt.“

Wenn er auf die drei Nachholspiele gegen den GFC Düren 99 II, Germania Burgwart und den Türkischen SV Düren blickt, kann er sich vorstellen, dort zu punkten und Boden in der Tabelle gut machen zu können.

In der nächsten Woche beginnt Servos mit dem Training, hat Testspiele gegen Alemannia Mariadorf, Huchem-Stammeln, Neffeltal und Lichtenbusch terminiert. Gegen letztgenannten A-Ligisten geht es zum eigentlichen Rückrundenstart am 5. März. „Da haben wir spielfrei, auch die Grün-Weißen aus dem Fußballkreis Aachen“, begründet er diesen Termin.

Zwei Abgänge gab es mit Samed Aksoy (TSV Düren) und Christian Schall, dem stehen die Neuzugänge Ilker und Soner Ermayasi (Germania Burgwart), Markus Mantler und Thomas Zeisen (SV Golzheim), Nico Dorsel (Rückkehrer), Volkan Zemiz (TSV Düren) und Nico Oepen gegenüber, der sich nach einer langen Verletzung wieder zurück gemeldet hat.

VfVuJ Winden: Am ersten Spieltag der Saison 2016/2017 spielfrei, startete der VfVuJ Winden mit einem 4:0-Erfolg bei der SG Vossenack/Hürtgen in die Meisterschaft, an deren Hinrundenende die Herbstmeisterschaft stand. Ein Erfolg, der so nicht geplant war, sagt erster Vorsitzender Ottmar Boltersdorf. „Nein, ganz bestimmt nicht. Unser Ziel am Ende der Saison war ein Platz unter den ersten vier Mannschaften. Um so schöner ist nun der Erfolg, auf dem wir uns aber sicherlich nicht ausruhen werden.“

Dass die Hinrunde so „perfekt abgelaufen“ ist, führt Boltersdorf, der neben seinem Amt als erster Vorsitzender auch noch Betreuer ist, auf die Geschlossenheit zurück. „Die Mannschaft blieb zusammen, zudem haben sich unsere A-Jugendliche hervorragend integriert, was zum Beispiel mit dazu beiträgt, dass der eine oder andere Ausfall in einem Spiel direkt mit einem Ersatzspieler von der Bank aufgefangen und kompensiert werden kann.“

Dass man unter den gegebenen Umständen das Saisonziel revidiert, ist verständlich. Natürlich, so räumt Boltersdorf ein, habe man weiterhin Mannschaften wie Rurdorf, SG Voreifel, Jülich und den Türkischen SV „auf der Rechnung. Aber natürlich ist unser Ziel jetzt klar umrissen: Wir wollen aufsteigen.“ Und sollte es nicht klappen, sieht der Vereinschef die Mannschaft und auch das Umfeld als so stark gefestigt an, „dass wir in der kommenden Saison einen neuen Anlauf nehmen werden“.

Abgänge hat der Spitzenreiter keine, als einziger Neuzugang steht Nahuel Rodriguez vom SC Merzenich fest. Der aber werde nicht spielen, so berichtet der Vereinsboss, weil der Spieler sich einer Knieoperation unterziehen müsse.

Seit einer Woche befindet sich Winden in der Vorbereitung, in deren Verlauf Testspiele gegen die U-19 vom FC Niederau, Alemannia Straß I, Eicherscheid I, Huchem-Stammeln und SV Breinig II anstehen. Über die weitere Zusammenarbeit mit Trainer Bastian Neumann sind noch keine Gespräche geführt worden. „Herr Neumann ist schon seit sieben Jahren bei uns in verantwortlicher Position tätig. Und es spricht nichts gegen eine weitere Zusammenarbeit“, bekräftigt Ottmar Boltersdorf.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert