Kreisliga A: Der Aufsteiger ist schon ausgeguckt

Von: hfs.
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Angesichts starker Regenfälle fielen zum Ende der Hinrunde viele Spiele bei Vereinen aus, die nur über Rasenplätze verfügen. Da konnte das Grün noch so sehr im Vorfeld der Saison gepflegt worden sein. Foto: hfs.

Jülich/Düren. Die SG Voreifel, der Vereinszusammenschluss aus sieben Eifeldörfer, will es wissen. In diesem Jahr soll der Aufstieg in die Bezirksliga gelingen. Zwar nicht als Saisonziel von Trainer Guido Hau ausgegeben, dennoch sicherlich auf der Agenda der Vereinsverantwortlichen. Denn nach mehreren Vizetitel in Folge ist die Meisterschaft die logische Schlussfolgerung.

Eine Säule ist dabei der Routinier Valdon Halimi, der den Mittelrheinligisten TSC Euskirchen um seine Freigabe gebeten hatte, in der Winterpause zum A-Ligisten SG Voreifel wechselte. Allerdings hatte der 32-Jährige in dieser Saison seinen Stammplatz beim TSC verloren, kam lediglich auf zehn Einsätze, davon acht Einwechslungen. „Ich hätte ihn sehr gerne behalten, weil er sich immer vorbildlich verhalten hat. Aber er ist jetzt in einem Alter, in dem er andere Prioritäten setzt”, bedauerte sein Trainer Maus den Weggang in Richtung A-Liga.

Umso mehr freut sich SG-Übungsleiter Hau über den Neuzugang. „Wenn man so will ist es ein Rückkehrer“, sagt Hau, der natürlich glücklich ist über den Goalgetter. Besonders vor der angespannten Personalsituation, die auch in der Vorbereitung anhält. So stehen nicht immer alle Spieler zur Verfügung, auch berufs- und studienbedingt. „Aber damit muss man als Trainer leben.“

Weitere Neuverpflichtungen sind Dominik Zerfass (Stockheim) sowie Jannic Laufenberg von Arnoldsweiler II. „Beides Akteure, die unserem Spiel sicherlich positive Impulse geben werden.“ Denn mit Michael Leymanczyk fällt auch in der kompletten Rückrunde weiter ein Vollblutstürmer nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch aus.

Mit der bisherigen Vorbereitung ist Guido Hau sehr zufrieden. Zwei Hallenturniere – in Jülich und Oberzier – wurden gespielt, bisher zwei Freundschaftsspiele gegen A-Jugend Niederau (2:2) sowie Wenau (2:1-Sieg) absolviert, weitere gegen Kreuzau, Wachtberg, Walheim vereinbart. Woran gearbeitet werden muss, hat Hau klare Vorstellungen. „Es fehlt einfach noch die Kaltschnäuzigkeit beim Abschluss, wir müssen noch mutiger und entschlossener auftreten“, sagt er, stellt aber trotzdem heraus, „dass der Aufstieg weiterhin kein Thema bei uns ist“.

Worüber er froh ist, ist die Tatsache, dass ihm mit Eike Beckmann und Thomas Schaffrath zwei Stellvertreter zur Seite stehen. „Dadurch haben wir noch mehr Möglichkeiten bei der Trainingsgestaltung.“ Der bisherige Co-Trainer Michael Mirbach wechselte als Coach zu Arnoldsweiler III.

Rhenania Lohn

So schnell wie möglich aus der Abstiegszone raus möchte die Rhenania aus Lohn. „Für uns ist schon das erste Spiel in der Rückrunde richtungsweisend“, sagt denn auch Trainer Daniel Grewe. Zu Hause – Samstag, 27. Februar, 18.30 Uhr – geht es gegen Rurdorf. „Wir müssen gewinnen“, meint der Rhenanen-Coach, ergänzt, „dass es schwer wird, denn auch der FC hat sich verstärkt. Aber den 2:0-Hinspielsieg wollen wir wiederholen.“

Apropos Verstärkung. Gleich fünf neue Akteure hat die Rhenania verpflichten können. So Julian Löhr, der von Stolberg-Atsch wechselte. Hinzu kommen Deniz Özkoca (Germ. Dürwiß), Binach Bejzak (JSV Frenz), Benedikt Balden (Sportgemeinschaft Stolberg) und Manuel Hoppenz, der aus der Reserve von TuS Langerwehe nach Lohn wechselt. „Ich bin mir total sicher, dass alle Neuzugänge uns helfen werden, so schnell wie möglich den Ligaerhalt zu sichern.“

Grewe ist optimistisch, schon alleine wegen der guten Trainingsbeteiligung. Hinzu kommt, dass Langzeitverletzte wie Sven Baumann oder Joel Krahe wieder voll belastbar sind, in der Rückrunde zur Verfügung stehen. So dürfte denn auch der Abgang von Benjamin Schmiedel verschmerzbar sein. Aktuell steht Lohn an vorletzter Stelle, hat in elf Paarungen nur acht magere Pünktchen eingefahren. Bei noch zwei ausstehenden Nachholspielen – am 24. März, 19.30 Uhr geht es gegen den FC Düren 77, am 31. März, 19,30 Uhr zu Hause gegen Winden – hoffen die Lohner Verantwortlichen, schnell das rettende Ufer erreichen zu können. Getestet wird unter anderem am Sonntag gegen Preußen Hastenrath, dann gegen Laurenzberg sowie einigen Turnierspielen beim GFC in Düren.

Viktoria Birkesdorf

„Wir wollen oben dran bleiben, die Spitze im Auge behalten“, bekräftigt Daniel Ecker als Coach von Viktoria Birkesdorf. Mit 22 Punkten steht man auf Platz 3 der Tabelle, hat den FC Düren 77 mit 23 Zählern und die SG aus Voreifel mit 25 Zählern – der Spitzenreiter hat allerdings 13 Paarungen, die Verfolger nur zwölf Spiele bestritten – in Schlagweite. Dennoch spricht Ecker nicht von der Meisterschaft. „Für mich bleibt und ist die SG Anwärter Nummer 1 auf den Aufstieg“, bekräftigt er.

Mit Krishan Devasagayam – er wechselt nach Gürzenich III – steht nur ein Abgang fest. Neu im Kader sind Yasin Yali (Schwarz-Weiß Düren) sowie Simon Braun, der von Arnoldsweiler II zur Namenscousine wechselt. Mit der seit zwei Wochen laufenden Vorbereitung ist der Trainer sehr zufrieden. „Immer sind rund 15 Leute dabei, die Jungs arbeiten sehr gut mit, es macht Spaß“, berichtet Ecker, der sich natürlich schon Gedanken für ein weiteres Engagement macht. „Ich würde gerne weiter arbeiten, wir werden uns nach Karneval sicherlich zusammensetzen, die Dinge analysieren.“

Bis dahin wird Trainer Daniel Ecker seine Akteure schon bei einigen Testspielen beschäftigt haben. So am Sonntag gegen Alemannia Lendersdorf, es folgen Spiele gegen die Bezirksligisten TuS Langerwehe und Wenau sowie gegen die B-Ligisten GFC Gürzenich II sowie SV Kelz. Zum Rückrundenstart erwartet Birkesdorf den SC Ederen. „Ein Spiel, das wir gewinnen sollten, aber dies haben wir auch in der Hinrunde gedacht. Aber da haben wir 1:2 verloren“, erinnert sich Ecker noch sehr genau an den misslungenen Saisoneinstieg.

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