Kreishandwerkerschaft jetzt mit zentraler Geschäftsstelle

Von: sps
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Kreuzau. „Die Aufgabe der Eigenständigkeit kostete einige Überwindung; aber der Weg war richtig und jetzt ziehen wir an einem Strang”: Paul Hütter, Kreishandwerksmeister im Nachbarkreis Euskirchen, und sein Kollege Gerd Pelzer aus dem Kreis Düren zogen zwei Jahre nach der Fusion zur „Kreishandwerkerschaft Rureifel” eine positive Bilanz.

Der Anlass für die Bestandsaufnahme war erfreulich. Im Gebäude der Volksbank Euskirchen an der Hauptstraße 15 in Kreuzau bezog die Interessenvertretung von 1716 Handwerksbetrieben zwischen Rur und Ahr neue Räume.

Die Kreishandwerkerschaft Rureifel, die bisher das Haus des Handwerks an der Schützenstraße in Düren nutzte, betreut 31 Innungen. In den angeschlossenen Betrieben sind rund 16000 Mitarbeiter beschäftigt und die Betriebe bilden derzeit 1574 junge Leute aus.

„Das Handwerk und seine Menschen sind in der Region verwurzelt”, unterstrich Gerd Pelzer vor Gästen aus Wirtschaft, Verwaltung und Kreditwesen, die die neuen Büroräume besichtigten. Pelzer machte den Handwerksbetrieben Mut.

„Das Geld bleibt in der Region, weil die Handwerker in der Region und für die Region tätig sind und verändern können wir in der Krise nur etwas, wenn wir keine Angst haben, nach vorne schauen und anpacken”.

„Wir sind angekommen”, stellte Hauptgeschäftsführer Uwe Günther zufrieden fest. Von den 270 Quadratmetern umfassenden Büros aus stehen er und weitere neun Mitarbeitern den Handwerksbetrieben und deren Innungen mit Rat und Tat zur Seite.

Kräfte zu bündeln und gemeinsam in der Region zu arbeiten sei der richtige Weg, betonte der Präsident der Handwerkskammer Aachen, Dieter Philipp. Er forderte die Solidarität der Handwerksbetriebe ein und verwies darauf, dass aus dem Gebäude in Kreuzau in Zusammenarbeit mit ebenfalls dort untergebrachten Partner wie Innungskrankenkasse und Versicherungen „ein Netzwerk im Verbund mit starken Partnern für die Betriebe und Innungen ein Stück Sicherheit entstanden ist”.
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