Kreisbauernschaft Düren setzt Dialog mit der Politik fort

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Die Kreisbauernschaft mit ihrem Vorsitzenden Erich Gussen (6.v.l.) an der Spitze begrüßte die beiden SPD-Landtagskandidaten Fred Schüller (3.v.r.) und Cem Timirci (3.v.l.) im Dürener Spargelhof Lövenich. Foto: Niesen

Kreis Düren. Der Besuch der beiden SPD-Landtagskandidaten Fred Schüller und Cem Timirci auf dem Spargelhof Lövenich in Düren-Gürzenich setzte den kürzlich begonnen Dialog der Kreisbauernschaft mit den Politikern fort, die sich im Kreis Düren um einen Sitz im neu zu wählenden Düsseldorfer Landtag bewerben.

Bereits die als Einführung in die Veranstaltung gewählte kurze Vorstellung des gastgebenden Betriebes mit einer umfangreichen Direktvermarktung machte den Kandidaten deutlich, wie vielfältig und breit die Landwirtschaft in ihren Unternehmen aufgestellt ist und welche Bedeutung sie in vielen, der Landwirtschaft nachgelagerten und oftmals nicht direkt mit ihr in Verbindung gebrachten Teilbereichen unserer Gesellschaft hat.

So waren die Politiker etwa positiv überrascht, zu erfahren, dass im Betrieb Lövenich im saisonbedingten Ernteeinsatz auch immer wieder Flüchtlinge zum Einsatz kommen, und der landwirtschaftliche Familienbetrieb mit dieser Beschäftigungsmöglichkeit einen wesentlichen Beitrag zur Integration dieser Menschen in unsere Gesellschaft leistet.

Im anschließenden Dialog mit den beiden Landtagskandidaten nutzten die Mitglieder der Kreisbauernschaft die Gelegenheit, mit den Politikern auch weitere aktuelle Entwicklungen in der Landwirtschaft zu diskutieren. Diese Gespräche dienten zugleich dazu, nachhaltig und gründlich mit dem oftmals noch in vielen Köpfen vorhandenen antiquitierten Bild der Landwirtschaft und seiner Rolle in der deutschen Gesellschaft aufzuräumen.

Der Betrieb der Familie Lövenich bildete hierbei einen willkommenen Rahmen, einen modernen landwirtschaftlichen Betrieb zu präsentieren, der bei all seinen zukünftigen Entwicklungen nicht zuletzt auch Hoffnungen in einen Bürokratieabbau und eine verständigere Politik setzt.

Das Fazit des gemeinsamen Gespräches fiel somit wiederum äußerst positiv aus, gelang es doch, den eingeladenen Kandidaten die praktische Arbeit der Landwirte zu veranschaulichen und den Politikern zugleich wichtige Einblicke zu vermitteln, die – so jedenfalls die Hoffnung der Landwirte – auch die mögliche zukünftige Abgeordnetentätigkeit der Kandidaten im Landtag im Sinne der Landwirtschaft positiv beeinflussen werden.

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