Kreis Düren altert überdurchschnittlich

Von: sj
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Kreis Düren. Nordrhein-Westfalen altert. „Wegen der rasanten Zunahme der hochbetagten Menschen stehen die deutschen Städte und Gemeinden vor sehr großen Herausforderungen”, prognostiziert die Bertelsmann-Stiftung mit Sitz in Gütersloh.

Die neue Bevölkerungsprognose der Stiftung zeigt, dass die Zahl der über 80-Jährigen bis zum Jahr 2030 bundesweit um fast 60 Prozent zunehmen wird. Auch für die Kommunen des Kreises Düren liegen nun Ergebnisse vor. Heimbach wurde allerdings nicht untersucht, weil die Kommune 2009 weniger als 5000 Einwohner hatte.

Die Experten nahmen dabei das Medianalter in den Fokus. Bis zum Jahr 2030 werden die Hälfte aller Einwohner in NRW älter als 48 Jahre sein. Ein Wert, der von den meisten Kommunen im Kreis Düren überschritten werden wird.

Die älteste Bevölkerung wird im Jahr 2030 den Experten zufolge die Gemeinde Langerwehe mit 54,5 Jahren haben (derzeit 45,2 Jahre), dicht gefolgt von der Stadt Nideggen mit 54,3 Jahren (derzeit 45,4 Jahre). Mit 45 Jahren wird Inden 2030 die jüngste Bevölkerung im Kreis haben (derzeit 43,6 Jahre). Derzeit ist Düren mit 42,3 Jahren die jüngste Kommune. 2030 wird das Alter bei 48,2 Jahren liegen.

Alle Daten und Fakten zu den Auswirkungen des demografischen Wandels können kostenlos im Internet angerufen werden.

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