Kreis Düren als Verbündeter für Städteregion

Von: Fred Schröder
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Die Städteregion Aachen und ihre Väter: Der Aachener Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden und Aachens Landrat Carl Meulenbergh (r.) warben im Kreishaus für eine engere Kooperation. Foto: sps

Düren. Der Name des Nachbarn im Westen ändert sich. Aber sonst bleibt für die Menschen im Kreis Düren alles beim Alten, wenn am 21. Oktober die Stadt Aachen und die zehn Städte und Gemeinden des Kreises Aachen zur Städteregion Aachen fusionieren. „Der Alsdorfer bleibt Alsdorfer und der Öcher bleibt Öcher”, stellte der Aachener Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden mit dem Aachener Landrat Carl Meulenbergh klar.

„Die Väter der Städteregion”, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn, informierten im Kreishaus Politiker und Verwaltungsbeamte und machten mehr oder minder deutlich: „Wenn wir die Städteregion weiter voranbringen wollen sind wir auf die Hilfe des Kreises Düren angewiesen”.

Der Zusammenschluss zur Städteregion hat handfeste Gründe, sagte Jürgen Linden. „Wir wollen nicht im zentralen Abseits landen, denn auch die Nachbarn in den Niederlanden und Belgien bauen ihre Städteregionen aus”, erklärte Aachen Oberbürgermeister, der dann noch ein Fazit zog: „Wir haben ja mit 23 Kooperationen praktisch schon die Städteregion”. Was sich die „Väter” von der Städteregion versprechen, ist auch klar: Mehr Einfluss in Düsseldorf, in Berlin und auch in Brüssel durch „europäische Impulse made in Aachen”.

Details stellte Carl Meulenbergh mit Blick auf eine effizientere Arbeit einer zentralisierten Verwaltung vor. Er sprach vom Städteregionstag, der den Kreistag ersetzt und dem Städteregionsrat, der den Landrat ablöst. Den Präsidenten-Titel ließ das Land nicht zu. Der Aachener Noch-Landrat wurde konkret, was die Beziehungen zum Nachbarn Kreis Düren angeht. „Unsere Zusammenarbeit ist noch ausbaufähig, so im Bereich der berufsbildenden Schulen und der Logistik”, findet Carl Meulenbergh und ist sicher: „Der Kreis Düren ist ein enger Verbündeter für die Zukunft”.

In diese Richtung zielte auch Jürgen Linden („Wir wollen die Klasse halten und oben mitspielen”), der den zuhörenden Kommunalpolitikern riet: „Sie müssen sich entscheiden, wie sich orientieren wollen und die Frage stellen, wo Sie am meisten profitieren.” Der Aachener OB, der wie sein Landratskollege Carl Meulenbergh nicht mehr zur Kommunalwahl antritt, sprach im Kreishaus von „einer Einladung, an den Stellschrauben für die Zukunft mitzudrehen”.
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