Krankenhäuser kämpfen gegen resistente Erreger

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Kreis Düren. Alle Krankenhäuser im Kreis Düren haben sich in einem Qualitätsverbund zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen Krankenhausinfektionen zu kämpfen.

In einer Auftaktveranstaltung im Kreishaus haben sich Vertreter der Krankenhäuser St. Elisabeth, St. Marien, St. Augustinus, St. Josef, Rheinische Kliniken und Krankenhaus Düren verpflichtet, alle notwendigen Maßnahmen umzusetzen, um Antibiotika-resistente Erreger aus ihren Häusern zu verbannen.

Von besonderer Bedeutung ist hierbei der multiresistente Staphylococcus aureus (MRSA). Er ist weit verbreitet und für den gesunden Menschen zunächst ohne Gefahr. Kommt es jedoch im Krankenhaus zu einer Infektion, so kann das lebensbedrohlich sein, weil der Erreger resistent ist.

Euregio-Projekt

Im Projekt EurSafety Health-Net werden die in der Euregio Maas-Rhein ergriffenen Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Infektionen angeglichen und organisatorisch miteinander vernetzt. Unter Leitung der Gesundheitsämter werden - wie jetzt im Kreis Düren - lokale Netzwerke gebildet, in die Krankenhäuser, ambulante Versorgungseinrichtungen, Rettungsdienste, niedergelassene Ärzte, Labore und Krankenkassen eingebunden sind.

Im Kreis Düren haben die Hygienefachkräfte und hygienebeauftragte Ärzte aller Kliniken bereits eine gemeinsame Broschüre entwickelt, die Patienten und Angehörige über das MRSA-Problem informiert. Als nächste Aktion finden im Frühjahr in allen Kliniken „Tage der Händehygiene” statt, da die Keime vornehmlich über Hände übertragen werden.
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