Konzertreihe: „Atempause – Kirchenmusik im Denkmal“

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Am ersten September-Wochenende finden in den Dorfkirchen von Kelz, Müddersheim und Hochkirchen drei Kirchenmusikkonzerte statt. Regionalkantor Hans-Josef Loevenich (von links), Käthe Rolfink und Landrat Wolfgang Spelthahn laden zu diesen „Atempausen“ ein.

Kreis Düren. Was vor fünf Jahren im nördlichen Kreisgebiet großen Anklang fand, erfährt Anfang September eine Neuauflage an anderen Orten: „Atempause – Kirchenmusik im Denkmal“ heißt die kleine Konzertreihe an drei aufeinander folgenden Tagen, zu der Regionalkantor Hans-Josef Loevenich in Zusammenarbeit mit dem Kreis Düren einlädt. Diesmal finden die Konzerte in Vettweiß und Nörvenich statt.

Den Auftakt macht Hans-Josef Loevenich, Musikdirektor, Komponist und Leiter verschiedener Chöre und Orchester, am Freitag, 4. September, um 20 Uhr mit einem Orgelkonzert in der Kelzer St. Michael-Kirche. Auf dem Programm stehen an diesem Abend Werke von Walther, Bach, Brosig, Rheinberger, Guilmant und Takle.

Am Samstag, 5. September, 20 Uhr, erklingt in der Müddersheimer Kirche St. Amandus romantische Musik für Viola und Orgel. Diesmal ist mit Rebekka Zachner eine Musikerin mit dabei, die klassische Gitarre und Bratsche studiert und diverse Meisterkurse absolviert hat. Zu hören sind an diesem Abend Werke von Corelli, Casadesus, Svendsen, Faure, Ravel und Piazolla.

Die letzte „Atempause“ gibt es am Sonntag, 6. September, ab 17 Uhr in der Hochkirchener Kirche St. Victor. Dort singen die zurzeit 16 Mitglieder des Frauenkammerchors „AnnaBells“ unter der Leitung von Hans-Josef Loevenich Chormusik aus vier Jahrhunderten. Verena Carballosa spielt Querflöte. Die „AnnaBells“ pflegen die A-cappella-Literatur aller Epochen, wobei sie ein besonderes Augenmerk auf zeitgenössische Musik legen. So erklingen Werke von Draeseke, Gounod, Mendelssohn-Bartholdy, Busto, Poos, Hollaender, Genzmer, Brahms, Giefer, Stein und Zachner.

Mit den „Atempausen“ rücken der Kreis Düren und die Region Düren im Bistum Aachen die Kirchen als Kleinodien im Dürener Land in den Mittelpunkt. „Diese Kirchen werden zumeist in liebevoller ehrenamtlicher Arbeit gepflegt und bleiben dadurch der Nachwelt erhalten. Mit der kleinen Konzertreihe wollen wir dieses Engagement würdigen und die Gotteshäuser in den Blick einer größeren Öffentlichkeit rücken“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

So hofft Käthe Rolfink, Vorsitzende des Kreis-Kulturausschusses, „dass sich – wie schon vor fünf Jahren – möglichst viele Menschen diese wunderbaren Atempausen gönnen“. Der Eintritt ist frei, Spenden zum weiteren Erhalt der Kirchen sind erwünscht.

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