Kommentiert: Wenn „Geiz ist geil“ zum Problem wird

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Kommentiert: Wenn „Geiz ist geil“ zum Problem wird

Ein Kommentar von Jörg Abels

Keine Frage: Das Einkaufsverhalten der Bürger hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Wer heutzutage mobil ist, kann vom Preiskampf der Discounter und Vollsortiment-Supermärkte profitieren.

Und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich Niedrigangebote auch im Lebensmittelbereich via Internet mit Lieferdiensten etablieren. Geiz ist bekanntlich geil, wer sparen kann, macht das. Und genau das ist die Krux.

Denn damit auch in kleinen Orten vor allem für ältere, weniger mobile Menschen ein Angebot geschaffen werden kann, muss die Bereitschaft vorhanden sein, auch einmal einen etwas höheren Preis zu akzeptieren. Das gilt für einen rollenden Supermarkt ebenso wie für einen Bürgerladen.

Solche Angebote können mit den großen Ketten nicht konkurrieren, weil sie selbst bei ehrenamtlichem Engagement vor allem beim Einkauf eine andere Kostenstruktur haben. Alternativ bleibt nur eine bessere Anbindung kleiner Orte an die zentralen Einkaufszentren über den ÖPNV, einen Bürgerbus oder andere Dienste.

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