Kfz-Handwerk bekommt finanziellen Zuschuss

Von: Fred Schröder
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Die Ausbildung der Karosseriebauer erfolgt im TraCK an modernsten Maschinen und Geräten. „Da ist unser Geld gut angelegt“, sagte Bildungsstaatssekretär Thomas Rachel (zweiter von rechts) mit Handwerkskammerpräsident Dieter Phiipp (rechts).

Kreis Düren. „Das neue Jahr fängt für uns ja ganz gut an“, sagte Dieter Philipp und strahlte. Der Präsident der Handwerkskammer Aachen hatte auch allen Grund zur Freude. Und mit ihm die angehenden Fachkräfte, die im Trainings-Centrum für Kraftfahrzeugtechnik (kurz TraCK) der Kammer auf dem ehemaligen Glashütten-Gelände in Düren derzeit und künftig ausgebildet werden.

Thomas Rachel (CDU), parlamentarischer Staatssekretär im Bildungs- und Forschungsministerium des Bundes und Dürener Bundesabgeordnete, überbrachte einen Förderungsbescheid seines Ministeriums von über 148.260 Euro. „Das Geld ist notwendig für Investitionen in die Zukunft“, sagte Kammerpräsident Philipp. Und Andreas Klaus, stellvertretender Leiter des TraCK, wurde in dem Punkt noch konkreter: „Wir dürfen nicht zu lange warten, um den Anschluss nicht zu verlieren“, betonte er im Hinblick auf die sich stetig wandelnden Entwicklungen der Technik.

Die Gesamtsumme der Modernisierungsmaßnahme im TraCK beläuft sich auf 329.467 Euro. Das Land NRW steuert 65.893 Euro bei und die Handwerkskammer Aachen, sagte Hauptgeschäftsführer Peter Deckers, müsse einen Eigenanteil von 115.313 Euro stemmen. Die Investitionen umfassen unter anderem die weiteren Ausstattungen für überbetriebliche Unterweisung der rund 140 Auszubildenden und 22 Teilnehmer in Vorbereitung auf die Meisterprüfung. Auch an ein neues Bürogebäude wird gedacht, um weiteren Platz zu schaffen.

Das TraCK deckt in seinen Werkstätten und Hörsälen das gesamte Qualifikationsspektrum für das Kfz-Handwerk ab. „Ein nicht zu unterschätzender Faktor für die Region“, stellten unisono der stellvertretende Dürener Bürgermeister Thomas Floßdorf (CDU) und Staatssekretär Rachel fest. Beide betonten den Wert des dualen Systems in der Ausbildung. An der Rurstraße hat die Handwerkskammer alle Ausbildungsmöglichkeiten in der Kfz-Branche konzentriert. Dazu gehört auch der Karosseriebau.

Dessen Halle, erklärte TraCK-Vizechef Andreas Klaus, sei einmalig im Bundesgebiet und darüber hinaus. Selbst ein namhafter US-Hersteller von Elektro-Autos hat sich kürzlich auf dem Glashüttengelände über diese Halle informiert. „Ein gutes Zeichen dafür, dass wir in Qualität investieren“, sagten übereinstimmend die Teilnehmer während der Übergabe des Bescheides.

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