Kämpfende Frauen und fliegende Eier zu Halloween

Von: pol-dn
Letzte Aktualisierung:

Kreis Düren. Für die Polizei Düren war das bunte Treiben zu Halloween eine arbeitsreiche Zeit: Gleich 26 Einsätze verzeichneten die Ordnungshüter zwischen 18 Uhr am Samstag und 6 Uhr am Sonntag, die im Zusammenhang mit den Feiern standen.

Das Spektrum reichte dabei von Ruhestörungen, Sachbeschädigungen und randalierenden Personen bis hin zu körperlichen Auseinandersetzungen.

Bei einem Gerangel auf einer Tanzveranstaltung an der August-Klotz-Straße in Düren eskalierte gegen 2.30 Uhr am Sonntag ein handfester Streit zwischen zwei Frauen. Als auch ein Begleiter auf eine der Damen losging, wurde er von mehren Gästen vor die Tür gesetzt. Dabei erhielt er von einem anderen Gast einen Schlag mit einer Bierflasche auf den Kopf. Die Folgen: eine Strafanzeige und ambulante Behandlung der Verletzungen im Krankenhaus.

Wie bereits in den Vorjahren trat auch 2009 wieder das Phänomen der „fliegenden Eier” auf. Während in Düren im Bereich des Sturmsberg fahrende Autos beworfen wurden, wobei kein Schaden entstand, wurde in Birgel durch Eierwürfe ein Hausfenster beschädigt und folglich eine Strafanzeige fällig.

Ebenfalls zu einer Anzeige führten Eierwürfe im Linnicher Ortsteil Welz, wo neben Eiern auch Böller geworfen wurden. Da die Polizei in diesem Fall auch noch Kenntnis über eine Bedrohung erhielt, wurde auch hier ein Strafverfahren eingeleitet.

Am Sonntagmorgen bemerkten Anwohner in Jülich- Bourheim und in Düren-Lendersdorf, dass ihre Hausfassaden in der Nacht durch Eierwürfe verunstaltet worden waren.

In Langerwehe zerschlugen Jugendliche auf einem Spielplatz Bierflaschen. Herbeigerufene Polizeibeamte sprachen Platzverweise aus - allerdings erst, nachdem die jungen Leute die Scherben beseitigt und den Spielplatz gereinigt hatten.

Zerwühlte Gärten waren das Ergebnis randalierender Jugendlicher in Hamich, während in der Florastraße in Langerwehe ein kompletter Blumenkübel in Brand gesetzt wurde.

Bei Sachbeschädigungen im Stadtgebiet Düren war ebenfalls ein Blumenkübel im Bereich des Adenauerparks sowie Verkehrszeichen in der Brüsseler Straße das Ziel randalierender Jugendlicher, die sich unerkannt entfernen konnten. In allen Fällen wurden Anzeigen erstattet.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert