Junge Künstler ohne Publikum

Von: ch
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Eine muntere Truppe: die siegreichen Mathe-Olympioniken aus dem Kreis Düren mit ihren Betreuern, darunter Koordinatorin Dr. Roswitha Steffen (links außen) und Tim Wiernicki-Krips vom Stiftischen Gymnasium in Düren, in dessen Aula die Verleihung der Preise und Urkunden stattfand. Foto: ch

Kreis Düren. Bloß schnell und gut rechnen zu können, war nicht genug - um die Ecke denken war gefragt: Für die Teilnehmer der Mathematik-Olympiade, 58 Schüler aus sechs Gymnasien im Kreisgebiet, gab es auf dem Weg zur Siegerehrung im Stiftischen Gymnasium Düren so manche Nuss zu knacken.

Zur Belohnung gab es nicht nur anerkennende Worte, sondern auch eine Urkunde und ein originelles Buch. Herbert Erkner, stellvertretender Direktor der gastgebenden Schule, hieß mit dem dortigen Koordinator Tim Wiernicki-Krips die Kinder und Jugendlichen sowie ihre Eltern willkommen. Ein nicht gerade geizig bemessenes Kompliment Erkners gab es direkt zur Begrüßung: „Mathematiker sind Künstler ohne Publikum.”

Lehrerin Dr. Roswitha Steffen (Haus Overbach), die bei der Olympiade der klugen Köpfe auf Kreisebene die Fäden zusammen hält, hielt sich indes nicht mit auch noch so schönen Worten auf und ging direkt zum Anschauungsunterricht über. Nur zu gerne gaben einige der 58 Ausgezeichneten anhand von typischen Olympiade-Aufgaben. Ob es nun darum ging, „Das Haus vom Nikolaus” in einem Strich zu zeichnen, Häuser ohne Überschneiden der Linien mit Gas, Wasser und Strom zu versorgen, oder ein englisches Preisrätsel aus dem 19. Jahrhundert zu knacken.

Die Schlauköpfe ließen immer wieder erkennen, dass sie mit fast jeder Herausforderung zurechtkommen - nicht nur mit denen, die mit Zahlen zu tun haben. Und was das betrifft: Beim Landeswettbewerb am 27. Februar können die Sieger dann wieder zeigen, was in ihnen steckt.

Die Sieger und Platzierten im Überblick

Einen ersten Preis errangen: Felix Hoffmann (Haus Overbach, Barmen), Christian Küpper (Zitadelle, Jülich), Joshua Schiffer, Meike Neuwohner (beide Overbach), Fabian Lange (Stiftisches), Benjamin Rockel, Benjamik (beide Overbach) und Xiang Li (Zitadelle).

Über einen zweiten Platz konnten sich freuen: Philipp Whittington, Juri Popowitsch (beide Stiftisches), Leonie Schütz und Andreas Biel (Overbach), Nils Bernhardt (Zitadelle) und Ina Michalsky (Gymnasium Kreuzau).

Auf dritten Rängen landeten: Paul Kleffmann (Franziskaner-Gymnasium Vossenack), Sophie Reichhardt (Overbach), Anja Schotten, Marvin Batailee und Konstantin Lorenz (alle Zitadelle), Fabian Wagner und Andreas Müller (beide Stiftisches Gymnasium).

Eine Anerkennung heimsten ein: Tobias Fink (GaW, Düren), Colin Krawczyk (Kreuzau), Jan Köttgen, Jonathan Schmitz und Christoph Katzmann(alle Stiftisches), Benedikt Hensen (Overbach) und Andreas Niestroy (Kreuzau).
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