Inden/Altdorf - JuKi-Aktionstag ganz im Zeichen der Bewegung

JuKi-Aktionstag ganz im Zeichen der Bewegung

Von: Claudia Bilek
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Surfstunden: Die Kinder konnten testen, wer am besten die Balance halten und am längsten stehen kann (oben). Im Außenpool war der Spaß ebenfalls groß. Foto: Claudia Bilek

Inden/Altdorf. 11 Uhr morgens, es regnet. Kein Problem für die Veranstalter des JuKi-Aktionstages, der dieses Jahr im Zeichen der Bewegung stand: Dann wird halt drinnen gefeiert. Eigens dafür stellte die Goltstein-Schule Inden ihre Turnhalle zur Verfügung.

 Der Ausrichter der Veranstaltung, das Jugendheim „Quo Vadis“ unter der Leitung Jörg Lüttekes, war zuversichtlich. Platz genug für Hüpfburgen, Fußballfeld, Tennisfeld, Surfbrett und Essbereich war ja. Ein Clown bastelte nach den Wünschen der Kinder unterschiedliche Figuren aus Ballons.

Jeder, der wollte, konnte sich schminken lassen, da durfte man auch gerne mal Pirat oder Prinzessin sein. Der Regen verschwand zeitweise, so konnten die Kinder auch draußen ihren Bewegungssinn unter Beweis stellen: In einem Wasserball in der Wasserarena übten sie ihre Balance.

Durch den Aktionstag konnten sich Menschen verschiedener Nationalitäten untereinander austauschen und kennenlernen. Der Asylkreis bereitete beispielsweise das Fingerfood zu, fleißige Helfer verkauften Gegrilltes oder Kaffee und Kuchen. Kinder wie Amid, der erst vor zwei Jahren nach Deutschland kam, zeigten keine Berührungsängste. Bewegung und Spaß standen im Vordergrund. Begeistert erzählte er, dass er selbst auch in einem Fußballverein Mitglied ist und zweimal die Woche trainiert.

Finanzielle Unterstützung

Bürgermeister Jörn Langefeld, der Schirmherr der Veranstaltung, liegt das Wohl der Kinder sehr am Herzen: „Kinder stehen an erster Stelle, die dürfen nicht vernachlässigt werden. Eine Sportförderung ist nur da, wo auch Jugendarbeit gemacht wird. Die Leute müssen begreifen, dass es 5 nach 12 ist.“ Damit meint Bürgermeister Jörn Langefeld den finanziellen Aspekt.

Da der Gemeinde Mittel fehlten, bedurfte es zur Verwirklichung des Festes der Mithilfe unterschiedlicher Institutionen. In diesem Zusammenhang sprangen Asylkreis, Schule, Kindergärten, Kirche, Polizei, Karnevalsvereine und Sportvereine in die Bresche. Der Tag konnte erst durch finanzielle Zuwendungen und Sachspenden verwirklicht werden.

Durch den JuKi-Aktionstag sollten die Kinder-und Jugendlichen auch dazu angestoßen werden, sich dem Thema Bewegung in ihrer Freizeit zu nähern. Jörg Lütteke empfiehlt Interessierten, sich bei den jeweiligen Sportvereinen seiner Wahl oder bei der Gemeinde Inden nach Angeboten zu erkundigen.

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