„Jubelfeier”: Polizei mit Böllern, Dosen und Flaschen beworfen

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Düren/Jülich. Während die Feiern nach dem Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft am Sonntagabend in Düren weitgehend störungsfrei verliefen, ist es in Jülich zu Übergriffen gegen Polizeibeamte gekommen.

Etwa 300 Personen besetzten gegen 22.40 Uhr in Jülich die Kreuzung Große Rurstraße/Bahnhofstraße. Aus der Menschenmenge heraus wurde bengalisches Feuer gezündet, und zur Absperrung eingesetzte Polizeibeamte wurden mit Feuerwerkskörpern, Dosen und Flaschen beworfen. Ein Beamter erlitt leichte Verletzungen. Erst nach etwa einer Stunde beruhigte sich die Lage. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen die noch nicht bekannten Störer eingeleitet.

Darüber hinaus fand ein Autokorso durch die Innenstadt mit etwa 80 Teilnehmern statt. Außerdem kam es nach Angaben der Polizei nach Mitternacht zu einer leichten Schlägerei in einem Lokal in der Großen Rurstraße, an der drei 23, 24 und 31 Männer aus Jülich beteiligt waren.

In Düren hatten sich mindestens 2700 fußballbegeisterte Fans am Abend auf dem Kaiserplatz eingefunden, um dort gemeinsam den WM-Auftakt der Deutschen zu verfolgen. Die Polizei musste hier insgesamt vier Mal einschreiten und Störern Platzverweise erteilen oder sie in Gewahrsam nehmen.

Des weiteren kam es nach Beendigung der Partie im Bereich des Kaiserplatzes und der Wilhelmstraße zu drei angezeigten Körperverletzungen.

Der Autokorso mit etwa 500 Teilnehmern dauerte etwa eine Stunde und verlief ohne besondere Vorkommnisse.
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