Job-Tickets gibt es jetzt auch für kleine Firmen

Von: red
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Kreis Düren. Auch die Mitarbeiter kleinerer Betriebe bekommen jetzt die Möglichkeit, mit einem sogenannten Firmen-Ticket Geld zu sparen. Angesprochen sind Betriebe mit zwei bis 49 Beschäftigten, die dem Handelsverband NRW Aachen-Düren-Köln oder der Kreishandwerkerschaft Aachen angehören.

Dieses neue Angebot soll zunächst in einem zweijährigen Pilotprojekt getestet werden, bevor dann über die weitere Vorgehensweise entschieden wird. Nachdem sich das Job-Ticket nach Meinung aller Beteiligten inzwischen bewährt hat, sollen nun auch die Mitarbeiter kleinerer Betriebe die Chance bekommen, günstig mit Bus und Bahn zu fahren. Sie können dann bis zu 24 Prozent der herkömmlichen Ticketkosten sparen.

Anders als beim Job-Ticket, bei dem sich alle Mitarbeiter einer Firma beteiligen müssen, reichen beim Firmen-Ticket zwei Mitarbeiter aus. Die können dann in allen Bussen und Bahnen im von ihnen gewählten Geltungsbereich des Aachener Verkehrsverbundes (AVV) fahren – und das rund um die Uhr.

Am Wochenende wird das Ticket zur Familienkarte: Dann dürfen ein weiterer Erwachsener und drei Kinder unter 15 Jahren kostenlos mitfahren. Bei Bedarf kann das Firmen-Ticket unter Umständen auch über den AVV hinaus erweitert werden. Wer Interesse daran hat, kann das Firmen-Ticket über seinen Arbeitgeber bestellen.

Laut Michael Carmincke, Vorstand der Aseag, trägt das neue Angebot vor allem auch den vielen Nachfragen Rechnung. Das Job-Ticket nämlich sei vor allem wegen seiner solidarischen Finanzierung vor allem für größere Firmen attraktiv. Das neue Angebot soll deshalb speziell kleinen Firmen die Möglichkeit bieten, ihren Mitarbeitern ein günstigeres Fahren mit Bus und Bahn zu ermöglichen. Denn das trage zur Verkehrsentlastung bei und schone die Umwelt, so Carmincke.

Hans-Peter Geulen, AVV-Geschäftsführer, Michael Carmincke, Vorstand der Aseag, Ludwig Voß, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Aachen und Jörg Hamel, Geschäftsführer des Handelsverbands NRW Aachen-Düren-Köln unterzeichneten jetzt die entsprechenden Verträge. Da alle an einem Strang ziehen, sei die Organisation des Firmen-Tickets relativ einfach, meinten alle einvernehmlich. Sie peilen zunächst 250 Firmen-Tickets pro Verband an.

Laut Jörg Hamel hat man in Köln mit diesem Angebot bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Es brauche aber sicher seine Zeit, bis es sich auch in Aachen herumspreche und entsprechend nachgefragt werde. Nach zwei Jahren wolle man Resümee ziehen und schauen, wie es weitergeht.

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