Jäger über getötete Greifvögel sehr betroffen

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Für 70-jährige Zugehörigkeit ehrte der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Markus Schoeller, Gerhard Axnick und Helmut Schmidt (v.l.).

Kreis Düren. Zur Jahreshauptversammlung traf sich die Kreisjägerschaft Düren in der Landwirtschaftsschule. Vorsitzender Markus Schoeller begrüßte neben zahlreichen Ehrengästen etwa 250 Jäger. Herausgestellt wurde die Rahmenvereinbarung zu Naturschutzleistungen der Kreisjägerschaft mit dem Kreis Düren vom September letzten Jahres, die als Ersatz für den Entfall der Jagdsteuer geleistet werden.

Ein brisantes Thema war die Neuordnung der Hegeringe im Kreis Düren. Es wird als sinnvoll erachtet, die Hegeringe des Kreises Düren von sieben auf vier zu reduzieren. Von den Hegeringleitern wird die Straffung der Hegeringe insgesamt begrüßt. Nach deren Auffassung soll diese Maßnahme so schnell wie möglich umgesetzt und durch Informations-Aktionen begleitet werden.

Dr. Mounira Bishara-Risk, Leiterin des Amtes für Veterinärwesen und Verbraucherschutz, erläuterte die aktuellen Änderungen im Fleischhygienerecht und sprach zum Thema Trichinenentnahme durch den Jäger.

Nicht ganz ohne Brisanz für die Veranstaltung war ein Vortrag von Axel Hirschfeld vom Komitee gegen den Vogelmord. Hierzu hatte der Vorstand trotz vielerlei Bedenken eingeladen mit der Bitte, über die illegale Greifvogelverfolgung in Deutschland zu referieren. Hirschfeld erläuterte mit einer sehr gut aufgebauten Präsentation, was in den letzten Jahren in NRW und speziell in den Kreisen Düren und Heinsberg an illegalen Greifvogeltötungen stattgefunden habe. Viele Jäger zeigten sich sehr betroffen und bedachten die Ausführungen mit viel Applaus. Ein Mitarbeiter des NRW-Umweltministeriums wies im Anschluss auf die strafrechtlichen Folgen hin.

Neben den Regularien gab es auch zahlreiche Ehrungen. Für 40-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Günther Steinmann, Josef Reinartz, Gerhard, Wagner, Gerhard Bellartz, Herbert Breuer und Wilhelm Kuckartz sen. geehrt. Auf 50-jährige Zugehörigkeit blicken Georg Mosko, Gerd Schmaus und Rudolf Caumanns zurück. Seit 60 Jahren gehören Dieter Krawutschke, Dieter und Peter Orgeich sowie Rolf Schetter der Kreisjägenschaft an und für 70-jährige Zugehörigkeit ehrten die Jäger Gerhard Axnick und Helmut Schmidt.

Die Verdienstnadel der Kreisjägerschaft erhielten Harald Fischer, Hans-Peter Frings und Thomas Wolff, die Jagdhornbläsernadel in Bronze Elmar Dohmen, die Nadel in Silber Mohamed Bidaou, Winfried Boving und Hubert Zander.

Für Horst Schopf gab es das LJV-Verdienstabzeichen in Bronze und mit dem DJV-Verdienstabzeichen in Bronze wurden Andreas Becker, Ludwig Krüttgen und Willi Prömpers geehrt. Franz Münker erhielt das LJV-Verdienstabzeichen in Silber und Markus Schoeller das DJV-Verdienstabzeichen in Silber.

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