Jäger bringen 23 Füchse zur Strecke

Von: niko
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Kreis Düren. Ende Januar bis Februar ist Paarungszeit der Füchse im Kreis Düren. Ist der Rotrock sonst kaum im Wald zu sehen, streift er während seiner Ranzzeit vermehrt durch die Wälder.

Am Sonntag in der Echtzer Grillhütte trafen sich die Jäger der Kreisjägerschaft Düren um die kreisweite Fuchsjagd zu beenden und die Strecke zu verblasen.

Bei Mondlicht und mit viel Geduld haben sie von Donnerstag bis Sonntag in den 256 Revieren des Kreises Düren dem Meister Reineke auf die Lauer gelegt und dabei insgesamt 23 Füchse erlegt.

„In den letzten Jahren ist der Fuchs in unseren Jagdrevieren durch die medikamentöse Tollwut-Immunisierung im Besatz ständig angestiegen. Und viele Füchse sind des Hasen tot”, erklärt der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Düren, Markus Schoeller, die Aktion.

Als Räuber vertilgt er hauptsächlich Mäuse und Kleinsäuger, und als Aasfresser arbeitet er als Umweltpolizei im Wald. Doch auch Bodenbrüter und Niederwild wie Rebhühner, Jungfasane und Hasen gehören zu seinem Beuteschema.

Vor allem als Überträger der Tollwut und insbesondere der Fuchsbandwurm machen den Fuchs für den Menschen gefährlich. Alle 23 erlegten Füchse wurden dem Kreis-Veterinäramt Düren zur Verfügung gestellt, um hilfreiche Daten zur Tollwutstatistik zu liefern.

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