Indelandtriathlon fordert die Teilnehmer

Von: jago
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Nicht überall, aber in Tagebaunähe machten Windböen den Sportlern bei der mittleren Disziplin, dem Radfahren, zu schaffen. Foto: Jagodzinska
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Rund 1500 Aktive gingen beim Indeland-Triathlon an den Start und stürzten sich in den „warmen“ Blausteinsee. Foto: Röhseler

Aldenhoven. Rund 1500 Athleten sind am Sonntag beim siebten Indeland-Triathlon in den Kategorien Mittel-, olympische Kurz- und Volksdistanz an den Start gegangen. Aber auch abseits der Strecken herrschten Hochbetrieb und Volksfestatmosphäre.

Im Aldenhovener Römerpark hatten die vielen Besucher Spaß am attraktiven Rahmenprogramm. Die Moderation im Zieleinlaufbereich sorgte dafür, dass alle bestens informiert waren und animierte zum verdienten Applaus für die Sportler.

Die sechs Startgruppen, eingeteilt nach Alters- und Leistungsklassen, nahmen ab 10 Uhr am Blausteinsee die erste Disziplin Schwimmen in Angriff. Die folgende Radstrecke führte quer durch das Indeland zum Zielpunkt Stadion, von dort aus ging es auf die Laufstrecke Richtung Römerpark, in dem ab 12.30 Uhr die ersten Teilnehmer die Ziellinie überquerten. Bei sehr guten äußeren Bedingungen erfolgte das Startzeichen für die ersten Athleten, die die Mitteldistanz als Einzelstarter oder als Staffelmitglied in Angriff nahmen. Beim Schwimmen im Blausteinsee wunderten sich viele Athleten darüber, dass das Wasser „so richtig warm“ war.

Im weiteren Verlauf des Events forderten die steigenden Temperaturen besonders in den schattenfreien Bereichen beim abschließenden Laufen die Aktivierung aller Reserven. Insgesamt zeigten die professionellen Aktiven, dass man mit der richtigen Taktik und Einteilung damit umzugehen weiß. Die weniger trainierten Teilnehmer an der Volksdistanz hatten hingegen teils schwer zu kämpfen. Das Radfahren ist im Indeland als windanfällig bekannt. Teilnehmer früherer Veranstaltungen fanden es diesmal wenig problematisch, doch die Newcomer zeigten sich beeindruckt von aufkommenden Böen im Tagebaubereich.

In der Mitteldistanz der Frauen überzeugte Mareen Hufe aus Voerde mit einem couragierten Wettkampf und belegte verdient Platz 1. „Ich fand die Bedingungen hier im Indeland einfach optimal“, freute sie sich. Dieser ist um so höher zu werten, da sie beim Radfahren auf halber Strecke eine Kontaktlinse verloren hat. „Irgendwie sah das dann alles etwas merkwürdig aus, aber ich habe den Weg gefunden“, gab sie lachend zur Kenntnis. Bei den Männern siegte in der Mitteldistanz Markus Hörmann vor Robert Skazidroga. Der bekannteste deutsche Langdistanz-Triathlet Thomas Hellriegel hielt sich nach dem Schwimmen und dem Radfahren in der Spitzengruppe auf, beim Laufen verlor er im „ungewohnt hügeligen Gelände“ jedoch den Anschluss und belegte in der Endabrechnung Platz fünf. Er zeigte sich dennoch sehr zufrieden mit dem Wettkampf und sehr beeindruckt von „einer unglaublichen Landschaft, wie ich sie so von Menschen geschaffen noch nie gesehen habe“, wie er nach dem Wettkampf erzählte.

Beeindruckend war erneut auch die Leistung der Veranstalter, die auf viele Helfer an der Strecke, an den Wechselpunkten und im Römerpark bauen konnten, damit der reibungslose Ablauf gewährt wurde.

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