In Jülich entsteht die größte Kita im Kreis Düren

Von: hfs.
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Bei der Betreuung wird auch auf technische und naturwissenschaftliche Inhalte sowie Zweisprachigkeit Wert gelegt. Foto: dpa
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Bei einem „runden Tisch“ informiert das FZJ über die Ausbaupläne der Kindertagesstätte „Kleine Füchse“ auf insgesamt 120 Plätze. Foto: hfs.

Kreis Düren. Als sich 2003 offiziell die Türen zur Kindertagesstätte „Kleine Füchse“ auf dem ehemaligen Gelände des Bundesbahn-Ausbesserungswerkes öffneten, war die Freude groß. Das galt insbesondere für die Beschäftigten des Forschungszentrums Jülich, die sozusagen morgens auf dem Weg zur Arbeit ihre Sprösslinge zur Kita bringen und später wieder abholen konnten.

Zu diesem Zeitpunkt dachte keiner der Verantwortlichen daran, dass diese Einrichtung spätestens ab 2018 zur größten Kindertagesstätte im Kreis Düren werden könnte. Das ist aber der Fall. Entsprechende Pläne zu den Ausbauaktivitäten wurden nun in der Aula des Technologiezentrums Jülich vorgestellt.

In der Kindergartenlandschaft der Stadt Jülich wird es Veränderungen geben. Das war klar, als das Forschungszentrum Jülich und das Amt für Familie, Generationen und Integration der Stadt ihre Info-Veranstaltung zu den Ausbauplänen der Kindertagesstätte „Kleine Füchse“ beenden hatten. Dazu hatte man die Vertreter von allen Jülicher Kindestagesstätten, des Kreises Düren und des Bistums eingeladen. Was genau hat das Forschungszentrum Jülich vor? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung in der TZJ-Aula.

Noch immer, so erläuterte Petra Jerrentrup als Vorsitzende des Vereins „Kleine Füchse“, herrsche die Meinung vor, dass die Kita auf dem Gelände des Ex-Bundesbahnausbesserungswerks nur für Kinder von Bediensteten des Forschungszentrums zur Verfügung stehe. „Dabei waren wir von Anfang an eine öffentliche Einrichtung, wir sind ein sogenannter armer Träger, der sich im Jahre 1998 als Verein mit rund 160 Mitgliedern gegründet hat“, sagte Jerrentrup in ihrer Einführung.

Sie beschrieb die Ist-Situation: Die „Kleinen Füchse“ haben 70 Betreuungsplätze, aber räumlich ihre Kapazitäten erreicht. Deshalb soll ein Ausbau in zwei Stufen erfolgen. „Zuerst werden wir Mietmodule aufstellen“, so die Vorsitzende. Diese werden in unmittelbarer Nähe zur jetzigen Kita aufgebaut, erweitern das Betreuungsangebot in den nächsten beiden Jahren auf 90 Plätze. In einer zweiten Phase wir dann auf dem FZJ-Campus ein kompletter Neubau errichtet, der Platz für 120 Kinder in acht Gruppen bietet.

An neuen Bildungsinhalten sollen nach dem Landesbildungsplan dann Englisch, technische und naturwissenschaftliche Inhalte sowie gesunde Ernährung aus eigener Küche angeboten werden. „Es wird keine Betriebskita werden, sie steht allen Kindern aus dem Kreis offen“, betonte Jerrentrup. Dass man eine „enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Einrichtungen anstrebt“, wurde von der Projektleitung des FZJ betont.

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