In der Kreisliga A werden noch zwei Absteiger gesucht

Von: sf.
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Für Bergstein-Brandenberg, links Marvin Blawid, geht es noch um den Klassenerhalt. Foto: Günther Król

Kreis Düren. Jetzt sind es nur noch zwei. Zwei Absteiger werden am vorletzten Spieltag in der Fußball-Kreisliga A noch gesucht, nachdem der SC Ederen und Salingia Barmen bereits als künftige B-Ligisten feststehen. Vielleicht gibt ja der neuerliche Spieltag am Pfingstmontag schon vorzeitig darüber Auskunft.

Die „heißesten“ Kandidaten auf das Verlassen der Liga sind Germania Burgwart Bergstein-Brandenberg und die SG GFC Düren 99 II. Beide haben 30 Punkte, stehen damit auf einem direkten Abstiegsplatz. Darüber rangieren der TuS Schmidt und die SG Vossenack-Hürtgen mit jeweils 33 Zählern, die damit aber auch noch für den Abstieg in Frage kämen.

So darf man denn gespannt sein, wie sich zum Beispiel der TuS aus der Affäre ziehen wird. Dem steht ein Heimspiel bevor, erwartet wird der SC Merzenich. „Wir brauchen einen Punkt, dann sind wir gerettet“, sagt Trainer Georg Bauer. Dass man den auch einfahren will, daran lässt der Trainer keinen Zweifel. Die Gäste wären sicherlich mit einem Punkt zufrieden, so dass die Zuschauer ein „unaufgeregtes Spiel“ erwarten dürfen.

Die SG Vossenack-Hürtgen ist hinsichtlich Klassenrettung ebenfalls noch nicht durch. „Wir brauchen noch Punkte“, hat Trainer Nils Degenhardt seinen Jungs unter der Woche vermittelt. Die werden sich deshalb mächtig ins Zeug legen, um gegen die SG Voreifel zu punkten. Doch die will sich im Kampf um Platz 2 nicht verdrängen lassen, hat deshalb einen Sieg eingeplant.

„Am Ende auf Platz 2 zu stehen, dies wäre doch ein schöner Abschluss“, meint HSV-Obmann Hans-Peter Görres, dessen Mannschaft ebenfalls noch die Vizemeisterschaft in Reichweite hat. Was er so verstanden wissen will, dass im letzten Heimspiel der Gast vom GFC Düren 99 II mit einer Niederlage nach Hause geschickt wird. Was den dann wahrscheinlich zu einem direkten dritten Abstiegskandidaten machen würde.

„Im letzten Heimspiel wollen wir uns mit einer anständigen Leistung verabschieden. Wir wollen gewinnen“, macht Ederens Trainer Georg Rothkranz deutlich. Nach einjähriger Zugehörigkeit zur A-Liga geht es wieder zurück in die B-Liga. Dieser Schritt steht auch der Bergstein-Brandenberg bevor. Man muss in Ederen drei Punkte holen, um noch an die Rettung zu glauben. Gelingt dies nicht, verliert man das Spiel, ist man definitiv dritter Absteiger.

Die Jugendsportler aus Wenau stehen vor ihrem letzten Spiel. Sie fahren zur Viktoria nach Birkesdorf. Beide Seiten können unbeschwert aufspielen. „Das letzte Spiel wollen wir gewinnen“, sagt Trainer Daniel Ecker. Sein Gegenüber, Manni Stärk, könnte mit einem Zähler gut leben, „Dann wäre es für uns ein versöhnlicher Saisonabschluss“, sagt er.

„Wir wollen drei Punkte.“ Klare Ansage von TSV-Geschäftsführer Zeki Polat. „Denn schließlich haben wir die Vizemeisterschaft noch in Reichweite.“ Ob der SV Kelz als Gastgeber dies verhindern kann, muss bezweifelt werden. Obschon der scheidende Übungsleiter Peter Eschweiler verrät, an ein „Remis zu denken“.

Bereits am heutigen Samstagnachmittag (15.30 Uhr) erwartet der FC Düren 77 den Meister aus Winden. Der will zwar die drei Punkte holen, doch wer die ehrgeizige Mannschaft des FC kennt, der weiß, dass die das Heimspiel gewinnen, damit eine sehr gute Saison abschließen will. „Es sind drei Punkte angesagt“, merkt Trainer Michael Servos an.

Letztmalig als A-Ligist präsentiert sich die Salingia aus Barmen den eigenen Fans im heimischen Stadion. Man hat die Jülicher „Zehner“ zu Gast, sozusagen ein echtes Lokalduell. Da spielt es keine Rolle, dass es lediglich noch um die Statistik geht, die der SCJ, so sagt es Trainer Michael Hermanns, allerdings punktemäßig ausbauen will. Auch hier rollt der Ball ab 15.30 Uhr. Spielfrei ist der FC 06 Rurdorf.

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