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Hospizbewegung will Hilfsnetz engmaschiger gestalten

Von: Christoph Hahn
Letzte Aktualisierung:
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Lars Vogt gibt ein Benefizkonzert zu Gunsten der Hospizbewegung.

Kreis Düren. Wenn es um die Sorge für Menschen in der letzten Lebensphase geht, laufen hier die Fäden zusammen: Das Büro der Hospizbewegung in einem Nebengebäude (C) des Krankenhauses Düren an der Roonstraße 30 ist sowieso schon vielfach Ort des Austausches zwischen allen, denen dieses Anliegen wichtig ist.

Doch in den regen Dialog zwischen Ärzten, Pflegekräften und Ehrenamtlichen sollen noch mehr Menschen, Angehörige und interessierte Bürger einbezogen, das Netz der Hilfe noch engmaschiger gewoben werden.

Darum laden Gerda Graf, zweite Vorsitzende der Bewegung, Geschäftsführerin der Wohnanlage Sophienhof in Niederzier und in dieser Eigenschaft auch Gründerin und Leiterin eines Palliativpflegedienstes, sowie der erste Vorsitzende Dr. Martin Franke, Qualifizierter Palliativarzt (QPA), und somit in doppelter Funktion im Netzwerk vertreten für Donnerstag, 16. Januar, 19 Uhr, ins Hospizbüro zu einem offenen Austausch ein. Dabei wollen die Organisatoren vor allem eines: „Wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen“, formuliert Bettina Hagedorn an die Adresse der möglichen Teilnehmer.

Die Koordinatorinnen der Hospizbewegung, Bettina Hagedorn (Düren) und Annette Fischer (Jülich) nehmen immer wieder Kontakt mit allen Beteiligten auf, um die geeignete Unterstützung vor allem dann im ambulanten Bereich zusammenzustellen und Übergänge leichter zu gestalten.

Ziel dieses Dialogs ist es, den Austausch der Beteiligten einerseits sowie Angehörigen und anderweitig Engagierten noch stärker in Gang zu bringen und so das Netz der Hilfe noch engmaschiger zu gestalten. Darum wurden zu dem Gespräch auch eine Vielzahl von Menschen eingeladen, die auf ganz unterschiedliche Weise kompetent sind: Vertreter des Teams um Privatdozent Dr. Michael Flaßhove von der Onkologie und der Palliativstation am Krankenhaus Düren etwa, sein Kollege, der Schmerztherapeut Dr. Stefan Hegemann, Gabriele Prescher, Pflegedienstleiterim im Hospiz am Lendersdorfer St.-Augustinus-Krankenhaus, und Pfarrer Toni Straeten von der Kontaktstelle für Lebens- und Trauerbegleitung.

Die Darstellung des Netzwerkes Hospiz im Kreis Düren soll alle Möglichkeiten der Unterstützung aufzeigen, die in den letzten Jahren durch vielfältige Kooperationen und vor allem hohes Engagement aller Beteiligten gewachsen sind.

Mit dieser Veranstaltung schließen die Aktiven der Hospizbewegung nahezu nahtlos an die Festwoche zum 20-jährigen Bestehen ihrer Initiative an, mit der sie im Oktober 2013 an die Öffentlichkeit getreten waren. Teils prominente Referenten wie die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin hatte diverse Aspekte der Arbeit mit sterbenskranken Menschen beleuchtet. Der Abschluss der Jubiläumsfeiern steht für Mittwoch, 24. Februar, 20 Uhr, bevor: Starpianist Lars Vogt hat sich zum Benefizkonzert in der evangelischen Christuskirche angesagt!

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