„Hoher Bedarf an Fachkräften sollte Jugendlichen Mut machen”

Von: sj
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Kreis Düren. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juni leicht angestiegen. Die Agentur für Arbeit meldet 9859 Menschen, die im Kreis einen Arbeitsplatz suchen (plus 87 Menschen im Vergleich zum Vormonat).

Davon werden 2748 von der Agentur für Arbeit (plus 57 Personen) betreut, 7111 (plus 30 Personen) von der Job-com des Kreises Düren. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 7,3 Prozent (Vormonat 7,2 Prozent, Vorjahr 8,1 Prozent). Die Quote in Düren liegt mit 7,6 Prozent erneut deutlich höher als im Bereich der Geschäftsstelle Jülich mit 6,6 Prozent.

Im Juni meldeten sich 1687 Frauen und Männer erneut oder neu arbeitslos, 110 weniger als im Vormonat. Die Zahl der Menschen, die sich unmittelbar nach Verlust ihres Arbeitsplatzes arbeitslos meldeten, ist auf 501 (minus 53 Personen) leicht gesunken. Den arbeitslos gewordenen Menschen standen 1584 Männer und Frauen gegenüber, die ihre Arbeitslosigkeit beendeten. Das sind 475 Personen weniger als im Vormonat. 408 Menschen und damit 127 weniger als im Mai nahmen eine Erwerbstätigkeit auf, 204 begannen eine Ausbildung oder nahmen an einer qualifizierenden Maßnahme teil. Im Kreis sind jedoch laut Statistik 11 433 Menschen unterbeschäftigt.

Der leichte Anstieg der Arbeitslosenzahlen ist in allen Altersgruppen zu finden, zeigt sich aber im Vergleich zum Vormonat am deutlichsten bei jungen Menschen unter 25 Jahren, bilanziert Agentur-Leiterin Claudia Steinhardt. „Dieser Anstieg ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass sich viele Jugendliche jetzt arbeitsloslos melden, um nach Beendigung ihrer Berufsausbildung einen neuen Arbeitgeber zu suchen”, sagt Claudia Steinhardt. „Die um diese Jahreszeit übliche Arbeitslosigkeit von jungen, qualifizierten Fachkräften ist meist nicht von langer Dauer.

Der hohe Bedarf an ausgebildeten Fachkräften, der in manchen Bereichen jetzt schon zu Besetzungsengpässen führt, sollte den Jugendlichen Mut machen, sich gezielt und flexibel zu bewerben und ihre Chancen jetzt zu nutzen”, urteilt Bereichsleiterin Kathrin Künast. Sie und Landrat Wolfgang Spelthahn sind überzeugt: „Der Arbeitsmarkt ist sehr aufnahmefähig und bietet gut ausgebildeten jungen Menschen gute Beschäftigungs- und Aufstiegsmöglichkeiten.”
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