Kreuzau - „Highland Games“: Steinbrockenschleppen im Karorock

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„Highland Games“: Steinbrockenschleppen im Karorock

Von: Anne Wildermann
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Kraft und Konzentration: Bis zu 100 Kilogramm wogen die Findlinge bei den ersten „Highland Games“ im August 2015. Ziel war es: Den aufgehobenen Stein auf mit den bloßen Händen einige Meter zu tragen und auf einem Stehtisch abzustellen. Foto: Archiv/Gudrun Klinkhammer

Kreuzau. Steinstoßen, über einen Wassergraben balancieren, Weinfässerrollen, Floßziehen im Sitzen und Strohsäcke mit der Heugabel werfen: Das sind nur einige von insgesamt zwölf Disziplinen der zweiten „Highland Games“ am Samstag, 13. August. Los geht es um 10 Uhr auf dem Sportplatz am „Monte Mare“-Schwimmbad in Kreuzau.

Veranstalter der Spiele, die ihren Ursprung in Schottland haben, ist wieder der Verein „Highland Shadows“ Kreuzau. „Jeder kann teilnehmen“, sagt Vereinspräsident Björn Heck (46). Anmeldungen werden sogar noch am Samstag entgegengenommen. Antreten können Sechser-Teams, also fünf Personen und ein Ersatz. Laut Heck werden 18 bis 20 Teams dabei sein. Vor allem am traditionellen Tauziehen zum Schluss der Spiele, werden an die 100 Leute teilnehmen. Das wird gegen 17.30 Uhr stattfinden.

Zu Gast werden der Präsident Jürgen Stickelbrock des „Deutschen Highland Games Verbandes“ (DHGV) sein und der amtierende deutsche Weltmeister. „Das ist der Pulheimer Hanshugo Sürth, der über 70 Jahre alt ist“, sagt Heck.

Für Kinder gibt es eine Hüpfburg, auf der sie kostenlos spielen und toben dürfen, Sackhüpfen, Kinderschminken und Quadfahren, für das Eltern allerdings bezahlen müssen.

Stände mit Gebäck

Erwachsene können in der Mittagspause eine Whisky-Verkostung machen und an kleinen Ständen schottische Süßigkeiten und Gebäck kaufen. „Es wird für die Games sogar extra Bier gebraut. Schottisches Ale“, sagt Heck. Wer ein Faible für Trachten hat, kann die berühmten Kilts im Karomuster und schottische Broschen erwerben.

Für Musik sorgen Dudelsackspieler und ein Fanfarenchor aus Mühlheim-Wichterich in der Eifel.

Selbst wenn es am Samstag regnen sollte, werden die Spiele ausgetragen.

Als die „Highland Games“ vergangenen August zum ersten Mal stattfanden, kamen etwa 800 Besucher zum Sportplatz und sahen den 50 Teilnehmern zu, wie sie einen 100 Kilogramm schweren und runden Stein von der Wiese aufhoben und dann einige Meter weit trugen. Abgelegt wurde der schwere Koloss letztlich auf einem Stehtisch.

Der Verein „Highland Shadows“ wurde im April 2014 gegründet und hatte damals 20 Mitglieder. „Inzwischen sind es aktuell 96“, sagt Heck und ergänzt: „Das jüngste Mitglied ist sechs Jahre alt und unser ältestes 76 Jahre.“

Insgesamt gehören 25 High- land-Vereine dem deutschlandweiten Highland-Verband an.

Weiter Informationen über den Verein in Kreuzau gibt es unter www.highland-shadows.de.

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