Hambacher Forst: Räumung des Camps steht bevor

Von: red/pol
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Mit Kreuzen auf den Bäumen un
Mit Kreuzen auf den Bäumen und den Slogans „Stoppt RWE” protestierten die Waldbesetzer in den vergangenen Wochen gegen die Rodung des Hambacher Forstes und die Verstromung von Kohle. Foto: smb

<Hambach.</b> Die Tage des Protestcamps im Hambacher Forst scheinen gezählt: Am Montagnachmittag hat die Polizei eine zeitnahe Räumung angekündigt.

Die steigende Anzahl und Intensität der Straftaten seit Anfang Oktober beunruhige die Polizei des Rhein-Erft-Kreises, heißt es in einer offiziellen Mitteilung.

Die Waldbesetzer protestieren seit Wochen gegen die Rodung des Hambacher Forstes und die Verstromung von Kohle. Was zunächst als friedliche Demonstration begann, werde mittlerweile aber fast täglich durch Zwischenfälle gestört.

Alleine am vergangenen Wochenende sei es zu mehreren Übergriffen gekommen, bei denen Mitarbeiter von RWE Power AG verletzt wurden. Die Täter flüchteten nach den Taten unerkannt in das Waldstück des Hambacher Forstes.

Ziel der dort anwesenden Personen sei die Störung der Betriebsabläufe der RWE, und nicht auf den Erhalt oder die Erweiterung des Camps, so die Polizei weiter.

Polizeidirektor Andreas Piastowski: „Es muss deutlich gemacht werden, dass es sich bei den Waldbesetzern nicht um friedliche Demonstranten handelt, sondern um eine Gruppe, aus der heraus vermehrt Straftaten begangen werden. Wir dulden dieses Verhalten nicht. Die Räumung wird derzeit vorbereitet!”

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