Düren - Fußballcamp des Kreissportbundes: Viele Tore und jede Menge Lob

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Fußballcamp des Kreissportbundes: Viele Tore und jede Menge Lob

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25 Kinder nehmen derzeit an einem Fußballcamp des Kreissportbundes teil. Das Angebot richtet sich an Kinder, die erhöhten Förderbedarf haben. Allen macht die Woche großen Spaß. Foto: Sandra Kinkel

Düren. „Moment bitte! Ich muss eben schnelle ein Tor schießen!“ Lars (sechs Jahre) rennt los. Und schießt in Windeseile den Ball ins Tor. „So geht das“, sagt der Junge und lacht. Lars ist eins von 25 Kindern, die in dieser Woche an einem Fußballcamp des Kreissportbundes und des Fußballkreises Düren teilnehmen.

Jeden Tag sind die Kinder von 9 bis 16 Uhr auf dem Sportplatz. „Klar sind sieben Stunden Sport anstrengend“, erzählt Tim (13), der bei allen fünf Fußballcamps, die es bisher gegeben hat, dabei war. „Aber wir haben insgesamt anderthalb Stunden Pause. Und wir bekommen hier ja auch Mittagessen.“

Zusammen spielen und lernen

Die Kinder, die an dem Fußballcamp teilnehmen, machen alle gerne Sport, aber sie sind bisher nicht die besten Kicker in der Schule oder im Verein. Einige haben eine leichte geistige Behinderung, Sprachschwierigkeiten oder motorische Probleme. „Das ist uns sehr wichtig“, sagt Fabian Jopek (24), einer der vier Trainer des Fußballcamps. „Inklusion, also das gemeinsame Lernen und Spielen von Kindern mit und ohne Behinderung, ist ja im Augenblick auch ein sehr wichtiges Thema. Das setzen wir hier auch um.“

Beim Fußballcamp des Kreissportbundes steht nicht unbedingt der Leistungsgedanke im Vordergrund. Vielmehr sollen die Kinder einfach Spaß haben. Es gibt sehr viele Spiele und Übungen. Fabian Jopek: „Wir wollen, dass die Kinder, die hier bei uns mitmachen, möglichst schnell Erfolgserlebnisse haben. Wir möchten den Kindern in der Woche, in der wir mit ihnen zusammen sind, möglichst viel Selbstbewusstsein schenken.“

Anders als in einem Sportverein, sagt Jopek weiter, würden die Kinder beim Fußballcamp des Kreissportbundes in kleinen Gruppen arbeiten. „Und dann bekommen die Jungen auch beispielsweise viel mehr Lob.“ Tim ergänzt: „Es macht einfach Spaß hier. Und ich habe gemerkt, dass ich richtig gut Fußball spielen kann.“

Das sieht Luca (11) ähnlich. „Ich bin zum dritten Mal dabei. Und ich habe mich nach dem ersten Fußballcamp auch im Verein angemeldet. Da gehöre ich mittlerweile zu den besten Mittelfeldspielern.“

Dem sechsjährigen Lars gefällt neben dem Toreschießen vor allen Dingen, dass neben dem Fußball auch Ernährung im Camp eine Rolle spielt.

„Es gibt Snacks und ein gesundes Mittagessen.“ Nach dem Mittagessen gibt es jede Menge Informationen über gesundes Essen, fast sogar ein bisschen Ernährungsunterricht. Lars: „Wir haben zum Beispiel darüber gesprochen, warum Nudeln uns viel Kraft geben. Heute Mittag haben wir Hähnchenbrust gegessen. Und dabei gelernt, dass Fleisch gar nicht unbedingt fett sein muss. “

Die Teilnahme an den Camp ist für die Kinder und Jugendlichen zwischen sechs und 13 Jahren kostenlos. „Das“, sagt Fabian Jopek, der in Köln Pädagogik studiert, „ist nur dank der Unterstützung unserer Sponsoren möglich.“

Für Landrat Wolfgang Spelthahn, der den Kindern auch einen Besuch auf dem Sportplatz abstattete, haben „junge Leute, die sich mit Fußball auseinandersetzen, schon gewonnen.“ Spelthahn: „Fußball ist immer noch die dominierende Sportart. Und wer Fußball spielt, lernt neben der Technik für die Sportart auch viel in Sachen Miteinander, Teamgeist und Zusammenhalt. Das ist auch sehr wichtig.“

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