Nordeifel - Fünf neue Ranger für den Nationalpark

Fünf neue Ranger für den Nationalpark

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Die Biotoppflege in Managementzonen (großen Bild) gehörte auch zum Ausbildungsprogramm der angehenden Ranger (kleines Bild , beginnend 2. v. l.): Robin Rosenberger, Aaron Gellern, Marc Breuer, Rolf Jakobs und Max Effenberg. Die Vorsitzende des Prüfungsausschusses Dr. Getrud Hein (l.) und Lehrgangsleiter Klaus Zimmermann (r.). Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M. Effenberg/H Halbur
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Die Biotoppflege in Managementzonen (großen Bild) gehörte auch zum Ausbildungsprogramm der angehenden Ranger (kleines Bild , beginnend 2. v. l.): Robin Rosenberger, Aaron Gellern, Marc Breuer, Rolf Jakobs und Max Effenberg. Die Vorsitzende des Prüfungsausschusses Dr. Getrud Hein (l.) und Lehrgangsleiter Klaus Zimmermann (r.). Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M. Effenberg/H Halbur

Nordeifel. Die offizielle Bezeichnung für einen Nationalpark-Ranger lautet „Geprüfter Natur- und Landschaftspfleger“. Für einen Einsatz im Nationalpark Eifel haben jüngst fünf Forstwirte den anspruchsvollen Lehrgang in 640 Stunden absolviert und alle Prüfungen erfolgreich bestanden.

Als Nationalpark-Ranger sind sie in den Bereichen Verkehrssicherung, Nationalparkwacht und Flächenmanagement für das Schutzgebiet im Einsatz. Die fünf Ranger Robin Rosenberger aus der Verkehrssicherung, Aaron Gellern, Rolf Jacobs und Max Effenberg aus der Nationalparkwacht sowie Marc Breuer, Flächenmanagement, sind nun firm in den Grundlagen des Naturschutzes und der Landschaftspflege.

Außerdem haben sie das Rüstzeug für spannende Rangertouren und können in Konfliktfällen deeskalierend einwirken. Während einer Woche war auch das Bauen mit Holz Schwerpunkt und in einer anderen Woche stand die Kommunikation im Mittelpunkt. Zudem besitzen sie Grundkenntnisse in Wirtschaft, Recht und Soziales.

Angeboten werden die Fortbildungslehrgänge und Prüfungen von der Landwirtschaftskammer in Zusammenarbeit mit der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA). Der Kurs dauert 18 Wochen und ist auf mehrere Blöcke über das Jahr verteilt. Neun Personen aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben dieses Jahr daran teilgenommen.

„Für uns ist es wichtig, dass die Ranger immer auf dem neuesten Stand sind, so dass wir regelmäßig Fortbildungen anbieten. Dazu gehört beispielsweise auch die Vermittlung des Nationalparks an Besucher mit einer Behinderung“, so Michael Lammertz, Fachgebietsleiter Kommunikation und Naturerleben aus der Nationalparkverwaltung Eifel.

Bereits in der Gründungsphase des Nationalparks Eifel setzte sich die Nationalparkverwaltung zum Ziel, allen Forstwirten die berufliche Weiterbildung zum geprüften Natur- und Landschaftspfleger zu ermöglichen. Heute sind es insgesamt 39 Ranger die in den unterschiedlichen Einsatzbereichen einschließlich Umweltbildung für Kinder und Jugendliche und Holzbauwerkstatt für das Nationalparkforstamt Eifel tätig sind.

„Der Nationalpark in der Eifel kann sich freuen, er bekommt richtig gute Ranger“, schwärmt Kursleiter Klaus Zimmermann von den engagierten Absolventen.

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