Kreis Düren - Fünf neue Busse für die Dürener Kreisbahn

Fünf neue Busse für die Dürener Kreisbahn

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Die Dürener Kreisbahn setzt die Modernisierung ihrer Busflotte fort.

Kreis Düren. Mit fünf neuen Bussen, die auf den Namen „Citaro” hören, ging die Dürener Kreisbahn (DKB) zum Jahreswechsel an den Start und erhöhte damit ihre Fahrzeugflotte auf 49 Standardbusse, 14 Gelenkbusse, neun Kleinbusse, einen Reisebus und einen Überlandbus.

„Modernste Umweltstandards waren und sind bei der Dürener Kreisbahn ein wesentliches Kriterium bei der Beschaffung von Neufahrzeugen”, erklärte Geschäftsführer Bernd Böhnke. So seien die fünf von der Daimler-Benz-Tochter EvoBus GmbH gefertigten Busse mit einem besonders abgasarmen Motor des Typs Euro 5/EEV ausgestattet.

„Hohe Maßstäbe”

„Mit der konsequenten Beschaffung umweltfreundlicher Fahrzeuge tragen wir zum Klimaschutz und damit zu einer besseren Luft in unserer Region bei”, führte Bernd Böhnke weiter aus. Auch in Punkto Sicherheit setze die Kreisbahn „hohe Maßstäbe”. Das elektronische Bremssystem (EBS) ermögliche beispielsweise deutlich kürzere Bremswege und mit der Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR) werde verhindert, dass beim Anfahren auf rutschigem Untergrund die Räder der Busse durchdrehen.

Bei der Innenausstattung kann die Dürener Kreisbahn ebenso mit einem Novum glänzen. Zusätzliche Haltestangen sorgen laut Böhnke für ein sichereres und besseres Aufstehen. Eine zusätzliche aufklappbare Sitzbank im mittleren, für gehbehinderte Fahrgäste vorgesehenen Teil des Busses, die eigentlich erst ab 2013 zu einem Pflicht-Ausstattungsmerkmal gehören soll, wurde bereits jetzt in den neuen Fahrzeugen der DKB verbaut.

Auf diese Weise erhalten mobilitätseingeschränkte und ältere Personen mehr Sitzmöglichkeiten, festeren Halt im fahrenden Bus und damit zusätzliche Sicherheit während der Fahrt.

In unmittelbarer Nähe zur Rollstuhlstellfläche befindet sich eine von Hand aufklappbare Rampe, um Rollstuhlfahrern den Zugang zum Bus zu erleichtern. Die Busse sind niederflurig und verfügen über die sogenannte Kneeling-Funktion, die ein Absenken der rechten Fahrzeugseite und auf diese Weise einen ebenerdigen Ein- und Ausstieg ermöglicht. Böhnke: „Mit ihrer Ausstattung tragen die neuen Fahrzeuge noch mehr zum barrierefreien Betrieb und damit auch zum Wohlbefinden aller Fahrgäste bei.”

Neben der umweltfreundlichen Technik und der behindertengerechten Ausstattung verfügen die Fahrzeuge über ein modernes Fahrgastinformationssystem, das Fahrgäste über einen 19-Zoll-Flachbildschirm während der Fahrt über beispielsweise die nächsten Haltepunkte oder den Linienverlauf informiert. Für die neuen Busse hat die Kreisbahn etwa 1,4 Millionen Euro investiert.
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