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Führungszeugnisse: Kreisjugendamt kontrolliert

Letzte Aktualisierung:

Kreis Düren. Vereine, Verbände und Einrichtungen müssen sich laut Bundeskinderschutzgesetz von jedem Mitarbeiter je nach Tätigkeit ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen lassen.

Das brauchen sie, um sicherzugehen, dass sie niemanden beschäftigten, der wegen einer dem Kindeswohl entgegenstehenden Straftat verurteilt worden ist. Aufgabe der Jugendämter ist es, mit den Vereinen, Verbänden und Einrichtungen in ihrem Zuständigkeitsgebiet Vereinbarungen abzuschließen, in denen diese sich verpflichten, diese Kontrolle tatsächlich durchzuführen.

Im Kreis-Sportausschuss informierte Amtsleiterin Elke Ricken-Melchert über den Sachstand. Über zwei Drittel der angeschriebenen 1167 Vereine haben bereits reagiert. Entweder liegen die Vereinbarungen nun vor oder das Thema hatte sich zwischenzeitlich für sie erledigt, weil sie keine Jugendarbeit mehr betreiben. Ein Drittel hat noch keine Vereinbarung abgeschlossen“, bedauerte die Amtsleiterin. Sie betonte, dass es sich nicht um einen Generalverdacht gegenüber den in der Kinder- und Jugendhilfe tätigen Ehrenamtler handele, sondern um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Der Ausschuss appellierte an alle Vereine, die Vereinbarung mit dem Jugendamt abzuschließen.

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