Fahrer können Straßenschäden mitteilen

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Wenn im Frühjahr der Frost vorbei ist, sollten Schlaglöcher behoben werden, damit sie im nächsten Winter nicht noch größer werden, mahnt die Gewerkschaft IG Bau. Sie fordert Verkehrsteilnehmer auf, Schäden zu melden. Foto: Susann Prautsch/dpa

Kreis Düren. Schluss mit löchrigen Pisten: Autofahrer im Kreis Düren, die sich über kaputte Straßen ärgern, sollen über Mängel informieren – per „Schlagloch-Melder“. Dazu hat die Gewerkschaft IG Bau aufgerufen. „Vom Asphalt-Krater bis zum wegbröckelnden Fahrbahnrand: Wer einen Schaden entdeckt, kann diesen im Internet anzeigen“, sagt Bezirkschef Friedrich Feldmann.

Nämlich beim Auto-Club Europa (ACE) unter: www.ace-online.de/schlaglochmelder. Damit will die IG Bau Aachen zusammen mit dem ACE Druck machen für eine schnellere Sanierung. Denn gemeldete Schäden werden direkt an die zuständige Straßenbau-Behörde weitergegeben, erklärt Feldmann: „Manche haben seit Jahren keine Ausbesserung gesehen und sind so eine echte Unfallgefahr. Gerade wenn im Frühjahr der Frost vorbei ist, sollten die Arbeiten beginnen.“

Schlaglöcher, die man jetzt nicht stopfe, würden in der nächsten Kälte-Saison größer und tiefer. „Wir dürfen nicht zulassen, dass die öffentliche Infrastruktur weiter verfällt“, sagt der Gewerkschafter. Das Sparen an den Straßen sei ein „Sparen am falschen Ende“. Fachleute – etwa vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) – weisen seit Jahren darauf hin: Jeder Euro, der in den Bau und Erhalt von Verkehrswegen fließt, sei gut investiert.

„Es betrifft Straßen und Brücken, aber auch Schulen und Krankenhäuser – wichtige Infrastruktur-Investitionen dürfen nicht auf die lange Bank geschoben werden“, stellt Feldmann klar. Mehr Geld für das Bauen und Sanieren kurbele zudem die Wirtschaft an und schaffe mehr Arbeitsplätze im Kreis Düren.

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