Fachoberschule für Ernährung stellt sich den Schülerinnen vor

Letzte Aktualisierung:

Jülich. Die Fachoberschule für Ernährung in Jülich stellt am Freitag, 24. Februar, um 16 Uhr ihre Schulform vor. Diese Infoveranstaltung erfolgt in den Räumen des Mädchengymnasiums Jülich.

Laut den Veranstaltern ist vielen Schülerinnen die Verbesserung der beruflichen Perspektive mit Erlangen der Fachhochschulreife weitgehend unbekannt. Es werden aber mit dem „Fachabitur” viele berufliche Türen geöffnet.

Die Fachoberschule für Ernährung kann von Schülerinnen mit Fachoberschulreife (mittlerer Schulabschluss) oder nach Klasse 9 des Gymnasiums mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe besucht werden. Die Ausbildung erstreckt sich über zwei Jahre.

In der Klasse 11 ist ein Betriebspraktikum in einer Großküche Pflicht. Montags und dienstags wird in der Schule unterrichtet, an den übrigen Tagen sind die Schülerinnen in den Praktikumsbetrieben. In der Klasse 12 ist Vollzeitunterricht. Mit dem Abschluss in der Klasse 12 erhalten die Schülerinnen die allgemeine Fachhochschulreife. Der Abschluss berechtigt zum Studium an jeder Fachhochschule gleich welcher Fachrichtung.

Einstieg in die Ausbildung

Frauen mit Fachoberschulreife, die bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem lebensmitteltechnischen Beruf (zum Beispiel Konditorin, Fachverkäuferin im Lebensmittelbereich, Hauswirtschafterin, Hotelfachfrau) verfügen, können die einjährige Fachoberschule besuchen.

Bisher wurde der Abschluss von Schülerinnen häufig zum Einstieg in eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin (frühere Bezeichnung: Krankenschwester), Diätassistentin oder Medizinisch-Technische Assistentin genutzt. Die Möglichkeit, in den Polizeidienst zu gehen, besteht ebenfalls. Weiterhin beliebt sind Berufe im Restaurant- oder Hotelgewerbe und in der Lebensmittelindustrie.

Dem Thema Ernährung wird, wie die aktuelle Debatte zeigt, in Zukunft immer mehr Bedeutung zukommen. Für Fachoberschülerinnen ist es ein wachsender Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Auch für Schülerinnen, die noch keine Ausbildungsstelle bekommen haben oder ein möglicherweise vorausgesetztes Mindestalter für eine Ausbildung noch nicht erreicht haben, bietet die Fachoberschule eine sinnvolle Weiterbildung. Schülerinnen mit absolviertem Jahrespraktikum haben häufig bessere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt.

Weitere Informationen gibt es bei der Infoveranstaltung in der Schule oder unter ? 02461-978316 von 8 bis 13 Uhr. Mittwochs ist das Sekretariat geschlossen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert