Eurofighter startet huckepack auf einem Schwertransporter zur Reparatur

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Der defekte Eurofighter wird mit einem Schwertransport von Nörvenich nach Süddeutschland gebracht. Foto: Jörg Abels

Nörvenich. Normalerweise verlässt ein Eurofighter den Fliegerhorst Nörvenich mit einer Startgeschwindigkeit von etwas mehr als 300 km/h und erreicht während des Fluges die doppelte Schallgeschwindigkeit. Montagabend gegen 21 Uhr ist alles anders.

Huckepack auf einem Schwertransporter verlässt der im Juni 2014 während einer Übung im Hochsauerlandkreis mit einem Learjet kollidierte Eurofighter des „Boelcke“-Geschwaders im Schneckentempo den Flugplatz in Richtung Autobahn 61. Anschließend geht es in drei Nachtetappen mit maximal 70 km/h quer durch die Republik nach Manching bei Ingolstadt.

Der Hersteller, die Firma Airbus Defence & Space, soll untersuchen, in welchen Bereichen das beschädigte Kampfflugzeug repariert werden muss. Der knapp elf Meter breite Schwertransport kann nicht überholt werden. Für den Transport wurde das Seitenleitwerk des Eurofighters abgebaut, damit der Schwertransport keine Probleme mit Brücken bekommt.

Soldaten begleiten den Transport, der am Donnerstagmorgen in Oberbayern ankommen soll. Wie lange die Reparatur dauert, ist ungewiss.

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