Erich Gussen ist neuer Kreisbauernvorsitzender

Letzte Aktualisierung:
bauen3_xxx
Die alte und die neue Spitze der Kreisbauernschaft Dürener im Bild mit Ewald Adams (4.v.l.), dem Chef der Landwirtschaftskammer. Foto: mit Ewald Adams (4.v.l.), dem Chef der Landwirtschaftskammer.

Kreis Düren. Die Versammlung der in diesen Tagen neu gewählten Ortsbauernvorsitzenden wählte einen neuen Kreisbauernvorsitzenden. Nachdem Franz Josef Kügelgen das Amt zur Verfügung gestellt hatte, fiel die Wahl einstimmig auf den 44-jährigen Landwirt Erich Gussen aus Jülich-Güsten.

Der neugewählte betonte in seiner Antrittsrede die Notwendigkeit eines einigen und starken Berufsstandes. Gleichzeitig dankte er dem scheidenden Vorsitzenden, dessen Stellvertreter Franz Erasmi aus Vettweiß und den ausgeschiedenen Ortsbauernvorsitzenden für ihr Engagement.

Als einen Schwerpunkt seiner künftigen Arbeit nannte er die Öffentlichkeitsarbeit. Als Stellvertreter des Kreisbauernvorsitzenden wurde Karl-Heinz Steffens aus Hürtgenwald gewählt. Mit der Wahl hat ein Generationenwechsel an der Spitze des Berufsstandes stattgefunden.

Zu Besitzern wurden gewählt Hans Willi Meyburg (Aldenhoven), Josef Bellartz (Düren), Lutz Küpper (Heimbach), Reiner Hoffmann (Hürtgenwald), Wilhelm Esser (Inden), Paul Dahmen (Jülich), Gottfried Busch (Kreuzau), Dirk Urban (Langerwehe), Karlo Krapp (Merzenich), Matthias Prinz (Nideggen), Thomas Danino (Niederzier), Hans Peter Knops (Nörvenich), TheoLemm (Titz) und Heiner Esser (Vettweiß).

Im weiteren Verlauf der Versammlung meldete sich Dr. Reinhardt Pauw zu Wort, Hauptgeschäftsführer des Rheinischen Landwirtschaftsverbandes. Er ging insbesondere auf die Agrarpolitik der neuen Regierung in Düsseldorf ein, die sehr stark von dem „grünen” Minister Remmel geprägt werde. In Berlin stehe die Agrarpolitik im Zeichen des Dioxinskandals.

Dr. Pauw forderte zur Versachlichung der Diskussion auf. „Wenn ein Mensch 80 Eier ist, hat er gerade soviel Dioxin aufgenommen wie sich in einer Zigarette befindet,” erklärte er. In Brüssel ständen die Betriebsprämien auf dem Prüfstand. Hier werde der Verband darauf achten, dass die Mittel in erster Linie bei den Bauern ankämen. Erste Gespräche darüber seien bereits mit EU-Abgeordneten geführt worden.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert