Eismar ist der erste „Hauptamtliche“ Kreisbrandmeister

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Karlheinz Eismar (Mitte) erhielt von Landrat Wolfgang Spelthahn (2.v.l.) das Bestellungsschreiben zum hauptamtlichen Kreisbrandmeister des Kreises. Zu den ersten Gratulanten gehörten (v.l.) Ralf Butz, Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz, Axel Buch, Sprecher der Bürgermeister, und Kreisdezernent Peter Kaptain (r.). Foto: Kreis Düren

Kreis Düren. Was seit langem geplant war, wurde nun vollzogen: Karlheinz Eismar ist der erste hauptamtliche Kreisbrandmeister in der Geschichte des Kreises Düren. Landrat Wolfgang Spelthahn überreichte dem 51-jährigen Kreuzauer jetzt das Bestellungsschreiben.

Seit dem 1. November 2015 hatte Karlheinz Eismar das Amt des Kreisbrandmeisters als Ehrenbeamter des Kreises Düren inne, seit dem 1. April übt er es nun hauptamtlich aus.

Der Kreisbrandmeister unterstützt den Landrat als Behördenleiter bei seiner Aufgabe, die freiwilligen Feuerwehren im Kreis Düren zu beaufsichtigen. „Ich bin sehr froh, dass wir Karlheinz Eismar im besten Einvernehmen mit allen Beteiligten gewinnen konnten, denn das Amt des Kreisbrandmeisters ist eine Schlüsselstelle für die Sicherheit aller Bürger im Kreis Düren“, hatte Landrat Wolfgang Spelthahn bereits bei der Urkundenübergabe im Jahr 2015 gesagt.

Damals hatte der Düsseldorfer Landtag das neue Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetz noch in Arbeit, das es mittlerweile der Entscheidung der Kreistage überlässt, ob der Kreisbrandmeister haupt- oder ehrenamtlich tätig sein soll. Im Kreis Düren waren die Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehren und die Bürgermeister seinerzeit bereits einhellig der Auffassung, dass das Amt längst so zeitaufwendig und verantwortungsvoll sei, dass es nicht länger ehrenamtlich ausgeübt werden könne.

Nachdem das Landesgesetz verabschiedet worden war, folgte der Kreistag diesem Votum einstimmig.

So hat Karlheinz Eismar nun zwei halbe Stellen inne: Seit August 2016 ist er beim Kreis Düren im Amt für Bevölkerungsschutz Leiter des Sachgebietes „Kreisbrandmeister und Werkstätten“. Mitarbeiter seines Teams rücken zum Beispiel von Stockheim aus mit Spezialfahrzeugen aus, wenn die Freiwilligen Feuerwehren sie bei Einsätzen benötigen. Seine Aufgaben als Kreisbrandmeister erfüllt er nun nicht mehr ausschließlich in seiner Freizeit.

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