Dritter Rad-Aktionstag des Kreises stößt auf große Resonanz

Von: kw
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Sicherheit auf den Radwegen zählt nicht nur für Landrat Wolfgang Spelthahn (hinten Mitte): Gut behütet mit dem Kreis-Düren-Helm starteten zahlreiche Radler am Rad-Aktionstag ihre Fahrradtour. Foto: Wollseifen

Kreis Düren. Mit der Hoffnung auf mehr Sonnenschein und weniger Regen haben sich am Rad-Aktionstages des Kreises Düren hunderte Radbegeisterte aufgemacht, um die Radwege rund um Düren zu erkunden.

Landrat Wolfgang Spelthahn hatte als Schirmherr zum dritten Mal zum Aktionstag eingeladen. Dieses Jahr wurden einige Neuerungen eingeführt: So mussten die Radfahrer nicht mehr in Kolonnen fahren, sondern konnten individuell starten. Auch stand nicht nur eine Route zur Auswahl, sondern es konnte zwischen drei Strecken gewählt werden.

Ausgestattet mit Fahrrad, Helm und Karte gingen rund 300 Teilnehmer auf die Strecken zwischen 15 bis 50 Kilometer. Dabei gingen die Wege über Stock und Stein, Berge und Täler - im Mittelpunkt stand immer das Gruppenerlebnis. „Wir genießen den Tag”, sagte Maria Baumgarten. „Das gemeinsame Radeln macht einfach nur Spaß.”

Dass der Aktionstag gut angenommen wurde, zeigte schon um zehn Uhr die lange Schlange vor dem Anmeldungsstand: Jung und Alt drängten sich ungeduldig vor dem Zelt, um sich registrieren zu lassen. Dort wurden auch alle direkt mit kostenlosen Lunchpaketen ausgestattet. Doch nicht nur für die Verpflegung war gesorgt. Auch die Sicherheit war gewährleistet: Am Start wurden die Kreis-Düren-Fahrradhelme angeboten.

Die leichten und individuell einstellbaren Helme sind mit einem Nackenblinklicht ausgestattet und wurden von der Sparkasse Düren finanziert. Gegen eine Schutzgebühr von zehn Euro wurden rund 170 verkauft. Der Erlös geht an den Verein „Menschen helfen Menschen” des Zeitungsverlags Aachen.

Aber auch Kritik wurde geäußert. Einige Teilnehmer erklärten, dass die Beschilderung der Radwege im Kreis zwar gut wäre, einige Strecken aber Mängel aufweisen. Das hat auch Wolfgang Spelthahn erkannt: „Der Kreis hat zwar das Zertifikat, fahrradfreundlich zu sein, aber trotzdem müssen noch einige Wege optimiert werden.” Er ergänzte, dass immer mehr Menschen mit dem Fahrrad unterwegs seien: „Dabei tut man was für sich, aber auch für die Umwelt.” Spelthahn hat so selbst begonnen, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. „Das Fahrrad hat eine gewaltige Zukunft”, ist er sich sicher.
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