Kreis Düren - Drei Männer werden Opfer von Sex-Erpressern

Drei Männer werden Opfer von Sex-Erpressern

Von: asw
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Im Videochat ging es zur Sache - doch dann kam das böse Ende. Symbolfoto: Colourbox

Kreis Düren. Mindestens drei Männer aus dem Kreis Düren sind auf eine simple und zugleich perfide Erpresser-Masche reingefallen: Eine attraktive Frau verschickt über Facebook einem Mann eine Freundschaftsanfrage. Dieser nimmt diese auch an. Die zwei schreiben sich Nachrichten im Chat, bis sie auf die Idee kommt, dass die zwei auch skypen könnten.

Darauf lässt sich der Mann ein. Während des Skype-Gesprächs wird die Frau sexuell aktiv und muntert auch den Mann zu solchen Handlungen auf. Er lässt sich darauf ein. Er weiß aber nicht, dass die Sexspielchen im Hintergrund aufgezeichnet werden.

Der Kontakt zu der Frau reißt schnell ab und er erhält eine Nachricht, in der er aufgefordert wird, Geld auf ein ausländisches Konto zu überweisen, da sonst das kleine Sexvideo ins Internet gestellt werde. „In den vergangenen vier Wochen haben sich drei Männer aus dem Kreis bei uns gemeldet und Strafanzeige erstattet“, sagt Ingrid Königs, Sprecherin der Polizei in Düren.

Allerdings geht sie davon aus, dass die Dunkelziffer höher liegt. Der Grund: Schamgefühl. „Daher wollen wir im Vorfeld aufklären und sensibilisieren, damit es nicht zu solchen Vorfällen kommt“, ergänzt sie. Königs rät, misstrauisch gegenüber Freundschaftsanfragen von fremden Frauen bei Facebook zu sein, sich nicht auf Skype-Gespräche oder sexuelle Spielchen vor der Kamera einzulassen. „Außerdem sollten die männlichen Opfer der Geldforderung nicht nachkommen und stattdessen zur Polizei gehen und Anzeige erstatten“, sagt Königs.

Bis zu 700 Euro haben die Erpresser von ihren Opfern verlangt. Oft sitzen die Täter im Ausland, wie in Afrika. „Es wird schwer, sie zu finden“, räumt Königs ein.

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