Die Schwalben mit Nisthilfen begrüßen

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Kreis Düren. Die ersten Frühlingsboten wurden gesichtet: Rauch- und Mehlschwalben kehren jetzt nach ihrer langen Reise aus den Winterquartieren in Afrika wieder ins Rheinland zurück.

„Die rheinischen Landwirte freuen sich auf die Schwalben und öffnen ihre Tore. Gerade in den Bauernhofgebäuden finden die bedrohten Vögel ein Zuhause“, betont Erich Gussen, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Düren.

Um die gefiederten Glücksboten angemessen willkommen heißen zu können, würden Haus- und Hofbesitzer sich vorbereiten und die Vögel mit offenen Stalltoren oder Nisthilfen begrüßen. „Im Idealfall bauen Schwalben ihre Nester in Eigenregie.

In den vergangenen Jahrzehnten sind jedoch durch Veränderungen in der Landschaft und beim Hausbau Nistmaterial und -möglichkeiten immer knapper geworden. Die Schwalben nehmen deshalb mittlerweile gerne auch Unterstützung an“, erklärt Gussen.

Die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft hat mit Unterstützung eines Unternehmens seit dem Jahr 2011 über 1000 Nisthilfen an die Landwirte verteilt. Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) in Bonn hat bereits im Jahr 2008 mit seiner Initiative „Bauernhöfe-Schwalbenorte“ einen Beitrag zum Schwalbenschutz in NRW geleistet.

Wer Mehlschwalben mit einem selbstgebauten Nest begrüßen möchte, findet die passende Anleitung auf http://www.rheinische-kulturlandschaft.de/schwalbenprojekt.

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